Hansastraße


 

Die Hansastraße wurde 1898 als neue Verbindung zwischen der Inneren Neustadt und dem Dresdner Norden angelegt, blieb zunächst jedoch unbebaut. Nach 1900 entstanden hier ausgedehnte Kleingartenanlagen, die nicht nur der Erholung der Arbeiter der angrenzenden dichtbesiedelten Wohnviertel dienten, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit frischem Obst und Gemüse leisteten. 1927-29 errichtete die Eisenbahner-Wohnungsbau-Genossenschaft den markanten Gebäudekomplex an der Hansastraße / Großenhainer Straße mit 500 Wohnungen (Foto).

Im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn Dresden - Chemnitz - Hof erfolgte ab 1940 der vierspurige Ausbau der Hansastraße als Autobahnzubringer. 1942 erhielt sie nach dem Leiter des NS-Autobahnprojektes den Namen  Dr.-Todt-Straße, eine Namensgebung, die 1945 wieder aufgehoben wurde. Markantester Neubau der jüngsten Zeit ist das 1994 fertiggestellte Hansa-Zentrum nach einem Entwurf von A. Bader. Kernstück des Gebäudekomplexes an der Kreuzung Hansa-/ Fritz-Reuter-Straße bildet das im Juni 1994 eröffnete Astron-Hotel (heute nH Hotel Dresden).

 

Kleingartenanlagen an der Hansastraße:

Name der Anlage

Gründungsjahr

Name der Anlage

Gründungsjahr

Eichenkranz e.V.

1900

Erholungsheim e.V.

1913

Rosenhain e.V.

1902

Heidegruß e.V.

1915

Blumenhain e.V.

1902

Kleeblatt e.V.

1919

Erdkugel e.V.

1905

Grüne Hoffnung e.V.

1920

Sommerlust e.V.

1906

Morgensonne e.V.

1920

Eigenheim e.V.

1907

Zum Abendfrieden e.V.

1922

Sommerfrische e.V.

1907

Hansadreieck e.V.

1982


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