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Das Fischhaus entstand im Zusammenhang mit der 1476 angelegten hölzernen Röhrfahrt aus der Dresdner Heide zur Wasserversorgung des Neustädter Augustinerklosters. Die durch Anstauen des Eisenhornbaches als
Speicher angelegten Teiche dienten zugleich der Fischzucht. 1573 entstand hier ein Wohnhaus für den Teichwächter, welches als Fischhaus bezeichnet wurde. Obwohl die Zucht wenig später eingestellt wurde, blieb der Name
des Anwesens erhalten. Das Gebäude diente nun als kurfürstliches Forstamt und erhielt 1650 die Schankgerechtigkeit. Als im 17./18. Jh. die Dresdner Heide in den Mittelpunkt höfischer Jagdvergnügungen rückte,
wurde das Fischhaus erweitert, um auch Übernachtungsgäste aufnehmen zu können. Bis 1830 diente das Gebäude zugleich der Aufbewahrung von Jagdutensilien. Danach verwahrloste das Fischhaus und wurde Ende des 19. Jh. von
der Stadt Dresden erworben. In unmittelbarer Nachbarschaft legte diese einen Volkspark an, der später mit dem König-Albert-Park
vereinigt wurde. Das Fischhaus wurde 1901 als Waldgaststätte eröffnet, die schnell zum beliebten Ausflugsziel für Heidewanderer wurde. Nach 1945 erwarb ein Betrieb das Gebäude und begann noch vor 1989 mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes. Da diese nicht mehr fertiggestellt werden konnte, stand das Fischhaus
einige Jahre leer. Im Mai 2000 wurde die historische Gaststätte wieder eröffnet. |
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