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Als sich im 12. Jahrhundert fränkische Siedler im Hochland über dem Elbtal
niederließen, entstand gemeinsam mit anderen Orten auch Schönfeld. Zum Schutz der neuen Siedlungen wurden Wehranlagen bei Helfenberg und Schönfeld errichtet. Der
Ort selbst wurde 1315 erstmals erwähnt und besaß bereits früh eine eigene Kirche, die
auch für die Nachbarorte zuständig war. Aus der mittelalterlichen Burg entwickelte sich später das Schloss
, welches sein heutiges Aussehen im 16. Jahrhundert erhielt.1440 entstand in Schönfeld ein Vorwerk, welches sich zum Verwaltungsmittelpunkt
des gesamten Hochlandes entwickelte. 1555 erwarb Hans von Dehn-Rothfelser die Herrschaft Schönfeld und trug maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Dorfes und seines Umlandes bei. Nach mehrfachem Besitzerwechsel
kam das Vorwerk 1831 in den Besitz der Wettiner, die es zum Kammergut umwandelten. Seit 1856 war der Ort auch Sitz eines königlichen Gerichtsamtes. 1908 erhielt Schönfeld durch den Bau der Hochlandbahn nach Dürrröhrsdorf und Weißig Eisenbahnanschluss, der bis
1952 bestand. In der Folge siedelten sich auch einige kleinere Gewerbebetriebe an, darunter ein Sägewerk. 1961 wurde der Nachbarort
Reitzendorf, 1995 auch Zaschendorf
nach Schönfeld eingemeindet. Gemeinsam mit Weißig und weiteren Hochlandgemeinden bildete Schönfeld ab 1994 die Großgemeinde Schönfeld-Weißig und erschloss neue Wohngebiete
am westlichen Ortsrand. Seit dem 1. Januar 1999 gehört der Ort zu Dresden.
Schule Schönfeld:
Das bis heute genutzte Schulhaus an der Borsbergstraße entstand 1978 als Polytechnische Oberschule des Ortes und
einiger Nachbargemeinden. Zuvor befanden sich die Schulräume in einem Teil des Schönfelder Schlosses. 1990 wurde
die bisherige POS zur Grund- und Mittelschule Schönfeld umgewandelt. In diesem Zusammenhang erfolgte 1995/96 eine
umfassende Sanierung. Nach Schließung der Mittelschule im Jahr 2004 dient das Gebäude heute als Grundschule.
Schönfelder Nachrichten 22. Dezember 2009:
Im April kommenden Jahres beginnen die Sanierungsarbeiten im Erdgeschoss des Schlosses Schönfeld. Hier sind künftig ein Empfangsraum, Kasse, Garderobe und Toiletten geplant. Im ehemaligen Jagdzimmer ist die Einrichtung einer Schauwerkstatt für Zauberutensilien vorgesehen. Vorerst wird das Zimmer jedoch als Trauzimmer genutzt, bevor dieses 2012 seinen endgültigen Platz im 1. Obergeschoss findet.
23. April 2009:
Die Ortschaft Schönfeld-Weißig plant aus Anlass des 20. Jahrestages der “Wende” in der DDR eine Broschüre mit Erinnerungen von Zeitzeugen, Dokumenten und Fotos. Das von Heimatforscher Christian Kunath gestaltete Buch soll am 9. November vorgestellt werden.
1. April 2009:
Im Schönfelder Schloss wird eine neue Ausstellung über historische Fahrräder eröffnet. Gezeigt werden Exponate aus privaten Sammlungen, darunter zahlreiche Originalräder und Zubehör.
2. Oktober 2008:
Ab Herbst kommenden Jahres soll der Innenausbau des Schönfelder Schlosses beginnen. U.a. ist die Einrichtung eines “Hochzeitszimmers” im 1. Obergeschoss geplant. Weitere Zimmer sowie der historische Ballsaal werden künftig für kulturelle Zwecke und vom Verein “Zauberschloss Schönfeld” genutzt.
Literatur über Schönfeld und andere Stadtteile finden Sie auch hier: |
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