Die heutige St.-Petrus-Gemeinde Strehlen entstand 1923 als katholische Pfarrei und hatte ihren
Sitz zunächst in einer Villa auf der Gustav-Adolf- Straße 3. Ende der Zwanziger Jahre wurden die Gemeinderäume zur Tiergartenstraße 6 verlegt, wo eine kleine Kapelle eingerichtet wurde.
Diese Villa fiel 1945 den Bomben zum Opfer.
Als Provisorium wurde für die Strehlener Katholiken 1947 eine kleine Interimskirche auf der
Franz-Liszt-Straße eingerichtet. 1962 entstand nach Entwürfen von Egon Körner ein modernes Gemeindezentrum unmittelbar neben dem Olympia-Kino an der Dohnaer Straße. Das schlichte
Haus besitzt keinen Turm und wird für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen genutzt. In den 90er Jahren wurde die St.-Petrus-Kapelle zu einem internationalen christlichen
Begegnungszentrum erweitert. Im Inneren befindet sich ein Relief von Max Lachnit. |