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Die steile und kurvenreiche Straße Am Berg verbindet Mobschatz mit dem Elbtal und wurde Ende des 19. Jh. ausgebaut. Bis zur Eingemeindung des Ortes hieß sie Bergstraße und wurde erst 2001 umbenannt. Um 1900 entstanden hier zahlreiche Villen für wohlhabende Zuzügler. Die Straße Am Hang wurde nach 1900 angelegt und nach ihrer Lage am Elbtalhang benannt. Ab 1926 entstanden hier einige Siedlungshäuser. Hier bestand vor 1945 auch das beliebte Café “Himmelreich”. Die Straße Am Tummelsgrund wurde erst nach 1990 angelegt und nach einem alten Flurnamen benannt. Die Freifläche zwischen dem alten Dorfkern und der Villensiedlung Am Hang wurde ab 1993 mit einer neuen Wohnsiedlung bebaut. Die Straße war ursprünglich Teil des alten Merbitz - Mobschatzer Kommunikationsweges. Durch den Autobahnbau wurde die Verbindung 1935 unterbrochen, woraufhin der verbliebene kurze Straßenteil den Namen An der Autobahn erhielt. Unweit davon führt eine Brücke über die Autobahntrasse, von der sich ein interessanter Blick über die Stadt bietet. Der Buschweg führt vom alten Dorfkern von Mobschatz oberhalb des Leuteritzer Grundes bis zum Nachbarort Alt-Leuteritz. 1888 wurde hier ein Wasserhochbehälter zur besseren Versorgung des Ortes angelegt. Ein Teil des Weges wurde früher auch als Weinbergsweg bezeichnt. Reste der einstigen Weinbergsanlagen, die zu den ältesten im Cossebauder Gebiet gehören, sind noch erhalten geblieben. Der Weinbau war bis ins 19. Jh. neben dem Obstanbau wichtige Erwerbsquelle der Einwohner. Die Elbhangstraße entstand 2001 durch die Zusammenlegung der früheren Cossebauder Straße und der Ernst-Thälmann- Straße. Die Verbindungsstraße nach Cossebaude wurde 1906/07 angelegt und mit Ein- und Mehrfamilienhäusern bebaut. Die nach 1945 Ernst-Thälmann-Straße genannte Hauptstraße des Ortes wurde im 19. Jh. als Mobschatz - Merbitzer Kommunikationsweg, bis 1945 auch als Merbitzer Straße bezeichnet.
Die Straße Lößnitzblick, direkt am Elbhang gelegen, erhielt ihren Namen nach dem Blick auf die gegenüberliegenden Lößnitzhänge in Radebeul. Sie wurde 1926/27 angelegt und mit Siedlungshäusern bebaut. Die Straße wurde als Lutherstraße 1911 auf dem Gelände der stillgelegten Mobschatzer Ziegelei angelegt. Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges entstand hier eine Villenkolonie. 1919 erfolgte eine Verlängerung der Straße bis zur Bergstraße und die Bebauung der verbliebenen Freiflächen bis 1925. Um Verwechslungen mit der gleichnamigen Straße in Dresden vorzubeugen, wurde die Straße 2001 in Martin-Luther-Ring umbenannt.
Der Weg bildete früher die Verbindung zwischen Mobschatz und der Briesnitzer Kirche. Da er von den Bewohnern zum Besuch der Messe genutzt wurde, erhielt er seinen Namen. 1886 erfolgte im unteren Teil der Ausbau zur Straße, die seit 1897 Merbitzer Straße genannt wird. Der Mobschatzer Meßweg ist in neueren Stadtplänen auch als Kirchenweg eingetragen. |
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