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Die Alsenstraße wurde 1926 nach der im Kleinen Belt gelegenen Insel Alsen benannt. Diese gehörte bis 1920 zu
Schleswig-Holstein, musste infolge des Versailler Vertrages jedoch an Dänemark abgetreten werden. Die Gebäude wurden vom Allgemeinen Sächsischen Siedlerverband in Holzbauweise errichtet und stehen seit 1991 unter Denkmalschutz.
Foto: Die Stetzscher Holzhaussiedlung um 1934
Die Straße wurde früher Schulstraße genannt, da sich hier das erste Stetzscher Schulhaus befand, welches 1877/78 errichtet worden war. 1926 erfolgte die Umbenennung in Am Urnenfeld. Mit der Namensgebung soll an die hier um 1900 gemachten archäologischen Funde erinnert werden. Auf dem Areal war damals ein großer Urnenhain der frühen Eisenzeit entdeckt worden, der der Billendorfer Kultur (800 bis 400 v. Chr.) zugerechnet wird. Mit den Grabbeigaben konnte die vorslawische Besiedlung der Region nachgewiesen werden. Bemerkenswertestes Gebäude ist neben dem Schulhaus die um 1910 erbaute Villa Am Urnenfeld 15. Die Ende des 19. Jh. angelegte Straße in der Nähe der Elbwiesen hieß ursprünglich Schanzenstraße, wurde jedoch zur Vermeidung von Verwechslungen 1926 in Buhnenstraße umbenannt. Beide Namen erinnern an die Befestigung des Elbufers mittels Buhnen und Dämmen, um die Siedlung Stetzsch vor Hochwasser zu schützen. Die Straße entstand 1926 durch Zusammenlegung der Gohliser, Kemnitzer und Dresdner Straße zwischen Stetzsch und Kemnitz. Ihren Namen erhielt sie nach der Stadt Flensburg in Schleswig-Holstein. 1926/27 errichte die Firma Höntzsch & Co. an der Flensburger Straße eine Holzhaussiedlung für den Allgemeinen Sächsischen Siedlerverband mit elf Zwei- und sieben Vierfamilienhäusern. Die Siedlung steht heute unter Denkmalschutz.
Foto: Holzhaussiedlung an der Flensburger Straße Die frühere Bismarckstraße, heute Gustav-Merbitz-Straße, wurde 1926 nach dem Stetzscher Schul- und Kirchenvorstand Gustav Merbitz (1835-1913) benannt. Merbitz war viele Jahre Gemeindevorstand des Ortes und erwarb sich dabei große Verdienste um die Entwicklung des Ortes. Bereits zu Lebzeiten hatte die Gemeinde ihm zu Ehren den Dorfplatz benannt. Gustav Merbitz wohnte im Haus Meißner Straße Nr. 63.
Die Miltitzer Straße trägt ihren Namen seit 1926 nach dem kleinen Ort Miltitz in der Nähe von Meißen. Zuvor wurde sie Florastraße genannt, da sich hier einige Gärtnereien befanden. Der Gartenbau entwicklte sich seit dem 19. Jh. zum wichtigsten Wirtschaftszweig des Ortes. Die Straße erhielt ihren Namen nach dem kleinen Ort Podemus oberhalb des Zschonergrundes, der seit 1999 als Stadtteil zu Dresden gehört. 1869 wurde hier der Gasthof “Lindenhof” eröffnet, der seit den 20er Jahren beliebtes Tanz- und Versammlungslokal war. Nach 1945 nutzten kommunale Behörden die früheren Gasträume. 1997 wurde der Lindenhof als Hotel und Restaurant wiedereröffnet. Die Straße wurde 1924 angelegt und Seegärten genannt, da sich hier der niedrigste Punkt des Dresdner Stadtgebietes befindet. Das Gelände war in der Vergangenheit häufig überschwemmt, was zur Entstehung kleiner Elblachen führte. Die heute zum Großteil verlandeten Tümpel sind Teil des Landschaftsschutzgebietes Elbtal. Zwischen 1921 und 1925 entstand an den Seegärten eine Wohnanlage des Kleinwohnungs-Bauvereins Dresden. Die vom Hellerauer Vorbild inspirierten Reihenhäuser wurden von Prof. Dr. Otto Schubert entworfen und blieben bis heute fast unverändert erhalten. Ursprünglich wurde diese 1905 angelegte Straße Bahnstraße genannt, da sie unmittelbar an den Gleisen der Eisenbahnstrecke entlangführte. 1926 erfolgte nach dem Ort Wildberg bei Meißen die Umbenennung in Wildbergstraße. Die Straße Zum Tierheim erhielt ihren Namen 1994, da sie zum Dresdner Tierheim führt. Das vor allem mit Spenden des Tierschutzvereins finanzierte Heim bietet herrenlosen Hunden, Katzen und Kleintieren ein Domizil und wurde in den 90er Jahren erweitert und modernisiert. In unmittelbarer Nähe befindet sich seit 1998 Dresdens einziger privater Tierfriedhof.
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