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Die Auenstraße geht auf einen alten, jedoch nicht benannten Fußweg zwischen Leipziger Straße und den Scheunenhöfen zurück. Durch den Bahnbau und die Anlage des Städtischen Schlachthofes wurde dieser Weg später unterbrochen und überbaut. Seit 1861 trägt das Reststück an der Großenhainer Straße den Namen Auenstraße.
In den Zwanziger Jahren entstand das nach einem weiteren Förderer der Sparte benannte Kulturheim “Otto Stamm”, welches Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen war. Beliebt waren
regelmäßige Konzerte und Sportwettbewerbe sowie das alljährliche Sommerfest des Vereins. Heute gehören zur “Rudolphia” 271 Gärten, was den Verein zu einem der größten in Dresden macht. An
den Vereinsgründer Erich Rudolph, dem die Sparte auch ihren Namen verdankt, erinnert ein Gedenkstein (Foto). Die Berbisdorfer Straße wurde nach dem Ersten Weltkrieg im Zusammenhang mit dem Bau einer genossenschaftlichen Wohnsiedlung angelegt. Die Straßen in diesem Teil sind nach Orten nördlich von Dresden benannt.
Da der Bischofsplatz 1945 von größeren Kriegsschäden verschont blieb und so sein Bild als typisches Arbeiterviertel der Gründerzeit bewahren konnte, drehte Kurt Maetzig hier in den 50er Jahren verschiedene Szenen seines Thälmann-Films. Die Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz. Bemerkenswert war bis zu ihrer Demontage 2011 eine noch erhaltene Leuchtwerbung der Meißner Schuhfabrik an einer Giebelwand zur Hechtstraße (Foto). Die 1961 von der Dresdner Firma “Neon-Müller” geschaffenen Elemente wurden beim Abbau geborgen und sollen nach ihrer Restaurierung an anderer Stelle wieder angebracht werden.
Die heutige Conradstraße wurde einst als “Marienwegel” bzw. Rosmarienweg bezeichnet und verband die Scheunenhöfe mit der Landstraße nach Großenhain. 1874 bekam sie ihren heutigen Namen nach dem Wettiner Konrad dem Großen (1099-1157). Konrad erhielt 1130 die Mark Meißen zum Lehen und war maßgeblich am Ausbau der wettinischen Macht im Elbe-Saale-Gebiet beteiligt. Als Begründer der über 800-jährigen Herrschaft des Fürstenhauses in Sachsen führt er den Fürstenzug an. Die Wohnhäuser der Eisenbahner- Wohnungsbau-Genossenschaft zwischen Conrad-, Hansa- und Großenhainer Straße entstanden zwischen 1927 und 1930.
Aus einem 1933 von der Allianz-Versicherung auf dem Gelände des früheren Elbwerders angelegten Sportplatz ging das heutige Stadion des Fußballvereins “TSV Rotation 1990” hervor. Nach einem Dresdner Antifaschisten wird es offiziell als “Paul-Gruner-Stadion” bezeichnet. Unweit davon befand sich bis 1992 die Anlegestelle einer Elbfähre zum Ostragehege. Die Erfurter Straße entstand Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge der planmäßigen Bebauung der Neudorfer Flur und wurde 1897 nach der Stadt Erfurt benannt. Vorrangig befanden sich hier gewerbliche Einrichtungen, die zum Neustädter Güterbahnhof bzw. zum Schlachthof gehörten. 1920 errichtete die Dresdner Fleischerinnung an der Erfurter Straße den Gebäudekomplex Nr. 1-13 als Wohnungen für ihre Mitglieder.
Fotos: Die Wohnanlage der Dresdner Fleischerinnung an der Erfurter Straße Die Friedensstraße war einst Teil der alten Radeburger Landstraße und stellte zugleich die für die Versorgung der Stadt wichtige Verbindung zwischen Altendresden und Rähnitz her. An diesen mittelalterlichen Verkehrszug erinnert heute noch die Rähnitzgasse. Mit Ausbau der Festungsanlagen verlor dieser Weg an Bedeutung, da hier kein Stadttor vorhanden war. Auf dem Areal außerhalb der Stadtmauern wurden 1685 die Scheunenhöfe errichtet, die man wegen der Feuersgefahr aus dem Zentrum verbannen wollte. Die kleine Siedlung war später unter dem Namen “Gemeinde auf den Scheunenhöfen” bekannt und wegen der hier befindlichen Ausflugslokale ein beliebtes Ziel der Dresdner Bevölkerung. Das historische Foto zeigt das sogenannte Scheffelsche Gut (Nr. 41) um 1910, welches damals noch landwirtschaftlich genutzt wurde und später Domizil einer Futtermittelhandlung war.
1732 legte man in unmittelbarer Nachbarschaft den neuen Friedhof der Dreikönigskirche an, da sein Vorgänger den Bauplänen August des Starken für die “Neue Königstadt” weichen musste. Als Innerer Neustädter Friedhof beherbergt er zahlreiche bedeutende Grabdenkmale der Barockzeit sowie die Grabstätten verschiedener Prominenter. In diesem Zusammenhang entstand auch ein neuer Weg von der Neustadt, der jedoch erst seit 1874 offiziell als Friedensstraße bezeichnet wird. Wenig später begann die zunehmende Bebauung des Areals mit Wohnhäusern. Nach den historischen Gegebenheiten wurde dieser Stadtteil im Volksmund “Scheunenhofviertel” genannt und 1874 in die neu gebildete Leipziger Vorstadt eingegliedert.
An der zunächst unbebaut gebliebenen Straße siedelten sich nach 1900 verschiedene Unternehmen der Baustoffindustrie an. Zu den wichtigsten Firmen gehörte die Holzgroßhandlung Höhne, die hier große Lagerplätze besaß. Wohnhaus des Besitzers war die noch erhaltene Villa Fritz-Reuter-Straße 37. Später entstanden auch auf benachbarten Grundstücken Wohnhäuser. Im Eckhaus zur Lößnitzstraße (Foto) befindet sich seit 1991 das Hotel “Tulip Inn” (früher Alpha-Hotel).
Die Bebauung der Gehestraße mit Wohn- und Geschäftshäusern begann erst nach 1900 und wurde 1911 mit einer
Wohnanlage des Kleinwohnungsbauvereins Dresden (Nr. 1a-d) fortgesetzt (Foto). 1930 folgten die Häuser Nr. 23-35, errichtet von der Eisenbahner-Baugenossenschaft. In einem Gebäude des früheren Güterbahnhofes hat seit 2006 die
Ateliergemeinschaft “geh 8” ihr Domizil. Gelegentlich finden hier kleinere Ausstellungen statt.
Die Ende des 19. Jahrhunderts parallel zum Bahnbogen angelegte Gutschmidstraße im “Scheunenhofviertel” erhielt im Jahr 1900 ihren Namen nach dem sächsischen Kabinettsminister Christian Gotthelf von Gutschmid (1721-1798). Gutschmid übernahm 1762 die Leitung des Geheimen Archivs und war Lehrer des Kurprinzen. Als Dank für seine Tätigkeit wurde er 1770 von Friedrich August II. zum Minister ernannt. Verdienste erwarb er sich vor allem bei Reformen im Justizwesen und als Stifter.
Foto: Blick in die Gutschmidstraße - rechts die Hochgleisanlage der Bahnlinie Dresden - Leipzig Die Hallesche Straße entstand 1895 beim planmäßigen Ausbau dieses Teils der Leipziger Vorstadt und wurde ab 1901 mit Wohn- und Geschäftshäusern bebaut. Ihren Namen erhielt sie nach der Stadt Halle, womit an eine Tradition angeknüpft wurde, neue Straßen in diesem Gebiet nach mitteldeutschen Städten zu benennen.
Die Harkortstraße wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Bahnanlagen des Neustädter Güterbahnhofes angelegt. Ihr Name erinnert an den ersten Direktor der Leipzig - Dresdner Eisenbahngesellschaft Gustav Harkort (1795-1865). Hier befinden sich bis heute die Anlagen des Güterbahnhofes Dresden-Neustadt. Auf dem Gelände des früheren Neudorfer Flurstücks Ploschen entstand 1895 die Hartigstraße, die ihren Namen dem
Professor der Technischen Hochschule Dr. Carl Ernst Hartig (1836-1900) verdankt. Um 1900 begann die Bebauung dieser
Straße mit Mietshäusern. Außerdem siedelten sich einige kleinere Unternehmen an. Vorhandene Baulücken wurden erst 1995 mit dem Wohnblock Hartigstraße 1-5 geschlossen. Die 1878 angelegte Hedwigstraße befindet sich in der Nähe der Marienbrücke unmittelbar am Neustädter Elbufer. Ihren Namen erhielt sie nach der sächsischen Kurfürstin Hedwig von Dänemark (1581-1641), Gemahlin Kurfürst Christian II. Die kinderlose Fürstin verwaltete nach dem Tod ihres Mannes 1611 mehrere Ämter und engagierte sich für den Ausbau von Kirchen und Schulen. Außerdem setzte sie sich für die Eindeichung der Elbe zum Hochwasserschutz ein und spendete während des Dreißigjährigen Krieges für Hungernde und Pestkranke.
Die Gebäude (Nr. 22-24) wurden nach Plänen von Carl Ludwig Lisske errichtet und markieren den Beginn des sozialen Wohnungsbaus in Dresden (Foto) . Weitere Wohnhäuser entstanden ab 1902 im Stil des Späthistorismus und Jugendstils. Die Entwürfe für diese Wohnhausgruppe an der Einmündung der Gutschmidstraße (Nr. 3/5) stammen von Carl Heinrich Kühne. Die Kiefernstraße im nördlichen Teil des Hechtviertels” erhielt ihren Namen nach dem nahegelegenen Waldgebiet und den hier vorkommenden Kiefernbäumen. Zahlreiche der Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen Gründerzeitwohnhäuser wurden 1945 zerstört, so dass die Kiefernstraße noch bis 2008 weitgehend brach lag. Im Zuge eines in diesem Jahr verabschiedeten Bebauungsplan wurden hier mehrere individuell gestaltete moderne Wohnhäuser errichtet. Die Kunzstraße, ein durch den Bahnbau abgetrenntes Reststück der Konkordienstraße, verdankt ihren Namen dem Ingenieur Karl Theodor Kunz (1791-1863). Kunz war maßgeblich am Bau der ersten deutschen Ferneisenbahn zwischen Dresden und Leipzig beteiligt. An ihn erinnert auch eine Gedenktafel am Neustädter Bahnhof.
Die Liststraße in der Nähe des ehemaligen Leipziger Bahnhofs trägt ihren Namen in Erinnerung an den Inititator des Bahnbaus, den deutschen Volkswirtschaftler Friedrich List (1789-1846). List gründete 1819 den Deutschen Handels- und Gewerbeverein und erarbeitete ein Konzept für ein landesweites Eisenbahnnetz in Deutschland. Ende des 19. Jahrhunderts entstand an der Liststraße ein Dampfhammerwerk, welches als störend für die Bewohner später jedoch wieder aufgegeben werden musste. Die Lößnitzstraße wurde um 1860 ausgebaut und trägt ihren Namen nach dem bis heute für den Weinbau genutzten Höhenzug in Radebeul. Die meisten Wohnhäuser an dieser Straße im “Scheunenhofviertel” folgten wenig später. Einige Gebäude weisen interessanten baukünstlerischen Schmuck auf, so dass 1903 bezogene Wohnhaus Lößnitzstraße 16.
Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm das Gaswerk Reick die Versorgung der gesamten Stadt, was zur Stillegung der noch bestehenden kleineren Werke führte. 1926 endete auch auf der Lößnitzstraße die Produktion. Das Gelände wird heute von der DREWAG genutzt. Aus der Entstehungszeit blieb das 1865 errichtete, 1936 umgebaute und nach Kriegsschäden in den 50er Jahren in vereinfachter Form wiederaufgebaute Verwaltungsgebäude an der Friedensstraße erhalten (Foto). An der Fassade befinden sich verschiedene Reliefs, welche u.a. einen bärtigen Mann darstellen und über die Geschichte des Gebäudes informieren. Nr. 6: Das zweistöckige Wohnhaus wurde 1851 als eines der ersten Wohnhäuser des “Scheunenhofviertels” gebaut, wobei der Baumeister wahrscheinlich Carl Friedrich Lohse war. Vor dem Ersten Weltkrieg erwarb der Unternehmer Emil Leinert das Grundstück und richtete hier seine Maschinenfabrik ein. In den Fabrikhallen hinter dem Wohnhaus entstanden vor allem Küchengroßgeräte für Gastronomie und Lebensmittelindustrie. Während die Hallen 1945 dem Luftangriff zum Opfer fielen, blieb das Wohngebäude bis heute erhalten. Eine Sanierung ist geplant.
Der Niederauer Platz wurde Ende der Zwanziger Jahre im Zusammenhang mit dem Bau der Wohnsiedlung “Oberer Hecht” angelegt und nach der kleinen Gemeinde Niederau bei Meißen benannt. Die umliegenden Gebäude entstanden zwischen 1926 und 1929 nach Entwürfen von Otto Schubert für den Kleinwohnungs-Bauverein Dresden. Heute befinden sie sich im Besitz der Sächsischen Wohnungsgenossenschaft Dresden und wurden ab 1996 saniert. Die Platzanlage selbst ist mit Ruhebänken und Blumenrabatten gärtnerisch gestaltet.
Foto: Am Niederauer Platz Die Ende des 19. Jahrhunderts in der Nähe des Inneren Neustädter Friedhofes angelegte Ottostraße verdankt ihren Namen dem Wettiner Otto dem Reichen (1125-1190), welcher 1156 die Herrschaft von seinem Vater Konrad übernahm. Otto begründete den Weinbau im oberen Elbtal, verlieh Leipzig 1165 das Stadt- und Messerecht und gilt als Wegbereiter des Silberbergbaus im Erzgebirge. Unter seiner Herrschaft entwickelte sich Sachsen zu einem der wirtschaftlich führenden Staaten Deutschlands.
1956 wurde die Oppellstraße nach dem Lyriker, Dramatiker und Erzähler Rudolf Leonhard (1889-1953) in Rudolf-Leonhard-Straße umbenannt. Leonhard nahm 1918/19 an der Revolution teil, wirkte später als freischaffender Schriftsteller in Berlin und Paris, bevor er 1950 seinen Wohnsitz wieder in (Ost-)Berlin nahm. Hier widmete er sich in seinen letzten Lebensjahren als Vorstand des DDR-Schriftstellerverbandes vor allem der literarischen Ausbildung junger Schriftsteller. Trotz einiger Kriegsschäden prägen bis heute Häuser aus der Gründerzeit das Straßenbild der Rudolf-Leonhard-Straße. Nach 1990 wurde mit der Sanierung der zum Teil stark verfallenen Gebäude begonnen. Ebenso wie in der Äußeren Neustadt entstand auch hier in den letzten Jahren ein kleines “Kneipenviertel” sowie das links-alternative Kulturzentrum “AZ Conni” (Rudolf-Leonhard-Straße 39). Hier finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen und Konzerte statt. Außerdem gehören ein kleines Café und ein Buchladen zum Haus. Die im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts angelegte Schanzenstraße im “Hechtviertel” erinnert an eine 1813 von napoleonischen Soldaten angelegte Schanze in der Dresdner Heide. Die Befestigungsanlage sollte der Verteidigung der von den Franzosen besetzten Stadt dienen, ist heute jedoch nicht mehr vorhanden. Das Straßenbild prägen heute Wohnhäuser der Gründerzeit. Auch die Seitenstraße wurde im 19. Jh. beim Ausbau der Oppellvorstadt angelegt und mit Wohnhäusern bebaut. In Anlehnung an den Straßennamen erhielt das Ende der 90er Jahre im Haus Nr. 4 b entstandene Café-Restaurant den Namen “Saite”. Regelmäßig finden hier verschiedene kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen statt. Zuvor befand sich in den Räumen das syrische Restaurant “Fata Morgana”. Die Stöckelstraße entstand in den Zwanziger Jahren und wurde 1927 nach dem Juristen und Vorsteher der Dresdner Stadtverordnetenversammlung Johann Georg Stöckel (1855-1923) benannt. Stöckel war zwischen 1899 und 1919 im Amt und erhielt für seine Verdienste 1915 die Ehrenbürgerwürde der Stadt. Neben seiner kommunalpolitischen Tätigkeit engagierte er sich auch als Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglied verschiedener Organisationen, u.a. der Siedlungsgesellschaft Dresden Stadt und Land und der Lingner-Stiftung. Heute befinden sich an der Stöckelstraße Kleingärten. Die Weimarische Straße sowie der heute weitgehend überbaute Weimarische Platz wurden 1895 angelegt und sollten ursprünglich zentraler Mittelpunkt eines neuen Wohnviertels werden. Obwohl um 1900 die ersten Wohn- und Geschäftshäuser errichtet wurden, blieb die Gesamtplanung unvollendet. Auf dem Gelände des Weimarischen Platzes entstand später die Gartensparte Neudorf e.V., so dass die Straße heute aus zwei Teilen besteht. Im Eckhaus zur Eisenberger Straße (Nr. 9) existierte einst die Gaststätte “Weimarischer Hof”. Bemerkenswert ist das Wohnhaus Nr. 1 mit einem Deckengemälde im Flur in Jugendstilformen.
Foto: Blick in die Weimarische Straße Die heutige Weinböhlaer Straße entstand als Verlängerung der Neudorfer Hauptstraße und diente einst den Bauern des Ortes als Viehtriebe und Verbindungsweg zur Dresdner Heide sowie nach Rähnitz und Wilschdorf. Aus diesem Grund wurde sie früher auch als Heide- bzw. Elbweg bezeichnet. Zugleich bildete sie die Westgrenze zu Pieschen, was mehrfach zu Streitigkeiten zwischen beiden Dörfern führte. Durch den Bahnbau unterbrochen, erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts der Ausbau zur Straße, die zunächst Artilleriestraße, ab 1874 als Kanonenstraße bezeichnet wurde. Da beide Namen als “militaristisch” galten, wurde sie 1946 in Weinböhlaer Straße umbenannt.
Zu den ersten Gebäuden in diesem Teil der Neudorfer Flur gehörte die bereits um 1830 erwähnte Gartenwirtschaft “Zur Goldenen Aue” (Nr. 74), die sich später zum beliebten Ausflugslokal entwickelte. 1873 errichtete die Steingutfabrik Villeroy & Boch an der Weinböhlaer Straße fünf Wohnhäuser mit Werkswohnungen, eine der ersten Werkssiedlungen in Dresden. Leider blieben nach Abrissen um 1980 nur zwei dieser Denkmale des frühen sozialen Wohnungsbaus erhalten (Foto) . Weitere Grundstücke wurden früher von Gärtnereien eingenommen. Heute befinden sich hier die Kleingartensparten “Erholungsheim” und “Eigenheim”. 2009 entstand auf der Weinböhlaer Straße 12 die Kindertagesstätte “Sonnenschein”.
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