auf den Tisch gekritzelt haben. Eine andere Sage berichtet von einem Handwerksburschen, der seine Schulden mit der Krone des Schlangenkönigs aus dem nahen Olterteich bezahlte und von der
verschiedene Varianten existieren. Die Sage vom Schlangenkönig Im 19.
Jh. diente das Haus zeitweise militärischen Zwecken und wurde erst 1872 wieder als Gaststätte eröffnet. Die Hellerschänke war vor 1945 eines der beliebtesten Ausflugsziele im Dresdner Norden. Anziehungspunkt war nicht
nur der große schattige Gästegarten für bis zu 5000 Gäste, sondern auch der angeschlossene Weinkeller. Zu den häufigen Besuchern gehörte der Maler Otto Altenkirch, der viele Darstellungen der Hellerberge schuf. Foto: Die Hellerschänke in den 30er Jahren 1956 wurde das Gasthaus wegen Baufälligkeit geschlossen und 1969 abgerissen. Zuletzt nutzte die Hellerauer LPG
“Kurt Schlosser” noch einige der Nebengebäude als Lagerraum. Erhalten blieb das vermutlich aus der Permoser- Werkstatt stammende, farblich gestaltete Eingangsportal, welches sich seit 1973 an der Rückseite der
Sekundogenitur befindet. Literatur zu Hellerau und anderen Stadtteilen finden Sie auch hier: |