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Cunnersdorf wurde vermutlich im 11. Jahrhundert als Waldhufendorf durch fränkische Siedler gegründet. Der Name ist vom Ortsgründer (Lokator) abgeleitet. Da Cunnersdorf abseits der einst bedeutenden
Fernstraße nach Osten lag, blieb der Ort ein unbedeutendes Bauerndorf. Kirchlich unterstand das Dorf der Schönfelder Kirche. 1865 wurde der bis heute existierende Gasthof Cunnersdorf erbaut, der 1886 durch einen Umbau
erheblich vergrößert wurde. Auch nach Eröffnung der Eisenbahnstrecke nach Weißig, die Cunnersdorf 1908 Bahnanschluss brachte, blieb der Ort von größeren Veränderungen unberührt. 1994 schloss sich Cunnersdorf der
neugebildeten Gemeinde Schönfeld-Weißig an und kam mit dieser am 1. Januar 1999 als Ortsteil zu Dresden.
Cunnersdorfer Nachrichten 9. Dezember 2009:
Nach Abschluss von Sicherungs- und Sanierungsarbeiten ist der Radweg auf dem Bahndamm der ehemaligen Hochlandbahn bei Cunnersdorf wieder freigegeben. Im Rahmen des Hochwasserschutzes waren die Dammseiten mit Spundwänden und Betonankern gesichert worden.
15. Juli 2009:
Mit Hilfe engagierter Anwohner wird das Umfeld des Cunnersdorfer Dorfteichs neu gestaltet. U.a. legten diese die Blumenpflanzungen frei und beseitigten Unkraut und Wildwuchs. Auch ein ursprünglich zum Abriss vorgesehenes Wartehäuschen konnte bereits erneuert werden.
Literatur über Cunnersdorf und andere Stadtteile finden Sie auch hier: |
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