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Die Antonin-Dvorak-Straße entstand in den Dreißiger Jahren im Zusammenhang mit dem Ausbau der Niedersedlitzer Siedlung an der Windmühlenstraße. Ihren Namen erhielt sie nach dem tschechischen Komponisten Antonin Dvorak (1841-1904). Die Niedersedlitzer Bahnhofstraße verbindet den alten Dorfkern mit dem benachbarten Großzschachwitz. Im Bereich um den Bahnhof liegt auch das Ortszentrum mit Rathaus, Schule und dem Endpunkt der Straßenbahn. 1871 wurde östlich der Bahnhofes der Güterbahnhof angelegt.
Die kurze Bedrich-Smetana-Straße, eine Seitenstraße der Lockwitztalstraße, erhielt ihren Namen nach dem Komponisten Bedrich Smetana (1824-1884), der zu den Begründern der tschechischen Nationalmusik gehört. Die Bismarckstraße wurde Ende des 19. Jahrhunderts zur Erschließung der Baugebiete parallel zur Eisenbahnstrecke angelegt. Mit der Namensgebung sollte an den bis 1890 amtierenden “Eisernen Kanzler” Otto von Bismarck (1815-1898) erinnert werden. Bismarck gilt als Architekt der Reichseinigung und führte in seiner Amtszeit umfassende Sozialreformen durch, bekämpfte zugleich aber die entstehende Sozialdemokratie. Nach 1945 wurde die Niedersedlitzer Bismarckstraße umbenannt und erhielt den Namen Edgar-André-Straße. Edgar André
(1894-1936) gehörte ab 1923 der KPD an und galt als enger Vertrauter Ernst Thälmanns. 1936 wurde er von den Nationalsozialisten wegen seiner angeblichen Schuld am “Altonaer Blutsonntag”
hingerichtet. Die Edgar-André-Straße erhielt auf Beschluss des Stadtrates 1991 wieder ihren alten Namen Bismarckstraße zurück.
1938 erwarb der Amerikaner Charles Noble den Betrieb im Tausch gegen seine Fotokopieranstalt in Detroit und ermöglichte damit den jüdischen Inhabern die Ausreise in die USA. Fortan firmierte das Werk unter dem Namen Kamera-Werkstätten Charles A. Noble und verlegte seinen Stammsitz nach Niedersedlitz zur Bismarckstraße 56. Diese Firma wurde wenig später durch die legendäre “Praktiflex” berühmt und blieb bis 1946 in Familienbesitz. Während des Zweiten Weltkriegs wurden hier u.a. Flugzeugfilter angefertigt.
Die Curt-Guratzsch-Straße wurde um 1900 im Zusammenhang mit der Entwicklung des Ortes zur Industriegemeinde angelegt. Nach 1945 trug sie zeitweise den Namen Wilhelm-Florin-Straße nach einem kommunistischen Arbeiterfunktionär. Wilhelm Florin (1894-1944) gehörte ab 1920 der KPD an und war später Mitglied des Zentralkomitees und des Politbüros der Partei. 1993 wurde die Straße in Curt-Guratzsch-Straße umbenannnt. Curt Guratzsch (1891-1965) erwarb sich große Verdienste um die Dresdner Kultur und war ab 1930 Vorsitzender des Verbandes zur Förderung der Neustadt. Außerdem widmete er sich pädagogischen und sprachwissenschaftlichen Forschungen und regte 1945 das alljährliche Gedenkläuten am 13. Februar an.
Die Erich-Kästner-Straße wurde Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Ausbau des Neubaugebietes Prohlis auf Niedersedlitzer Flur angelegt und mit mehrgeschossigen Wohnhäusern bebaut. Ihren Namen verdankt sie dem bekannten Schriftsteller und Kinderbuchautor Erich Kästner (+ 1974), der 1899 in Dresden geboren wurde und seine Kindheitserlebnisse in seiner Autobiografie “Als ich ein kleiner Junge war” beschrieb. Die Ernst-Toller-Straße wurde in den Dreißiger Jahren beim Bau der Wohnsiedlung an der Windmühlenstraße angelegt. Ihren Namen erhielt sie nach dem deutschen Lyriker und Dramatiker Ernst Toller (1893-1939). Der vom Expressionismus beeinflusste Autor verfasste verschiedene revolutionäre und antimilitaristische Dramen. Bei der Premiere seines Stückes “Hinkemann” über das Schicksal eines Kriegsverwundeten kam es am 17. Januar 1924 zu einem Theaterskandal im Dresdner Schauspielhaus, der zum Abbruch der Vorstellung und zu heftigen politischen Auseinandersetzungen im Stadtrat sowie im Landtag führte. Die Friedrich-August-Sorge-Straße entstand kurz nach 1900 bei der Bebauung der Flächen nördlich des alten Dorfkerns.
Ihren Namen verdankt sie dem Revolutionär Friedrich August Sorge (1828-1906), der 1849 am badischen Aufstand teilnahm, später in die USA emigrierte und dort Leiter der amerikanischen Sektion der I. Internationale war.
Die im Zusammenhang mit dem Bau einer Wohnsiedlung Mitte der Dreißiger Jahre angelegte Franz-Werfel-Straße erhielt ihren Namen nach dem österreichischen Dichter und Romancier Franz Werfel (1890-1945), der als Begründer des österreichischen Expressionismus gilt und seine letzten Lebensjahre in der USA verbrachte. Die Friedrich-Ebert-Straße entstand beim Bau einer Arbeiterwohnsiedlung im Osten der Niedersedlitzer Flur. Der Name erinnert an den ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert (1871-1925). Ebert war bis zu seiner Wahl ab 1913 Vorsitzender der SPD und gehörte zu den führenden Köpfen des gemäßigten Flügels der Partei. Die Heinrich-Mann-Straße wurde bereits in den Dreißiger Jahren angelegt, bestand damals jedoch nur aus einem kurzen Straßenabschnitt am Rand der Siedlung Windmühlenstraße. Ihren Namen erhielt sie nach dem deutschen Schriftsteller Heinrich Mann (1871-1950), der von den Nazis 1933 ins Exil getrieben wurde und zu den bedeutendsten bürgerlich-humanistischen Autoren des 20. Jahrhunderts gehört. Bekannt wurde er u.a. durch seine Romane “Professor Unrat” und “Der Untertan”. Nach 1980 wurde die Heinrich-Mann-Straße über die Windmühlenstraße hinaus verlängert und bildet seitdem die Zufahrt zu den “Sternhäusern”, einer im Zusammenhang mit dem Neubaugebiet Prohlis entstandenen Wohnsiedlung mit sternförmig angeordneten Zehngeschossern. Dieses Gebiet, welches auf Niedersedlitzer, Prohliser und Lockwitzer Flur liegt, wird heute meist zu Prohlis gerechnet. 2006 wurde mit dem Abriss der “Sternhäuser” begonnen. Die Kleinborthener Straße, benannt nach einem Kreischaer Ortsteil, wurde in den 50er Jahren angelegt und mit Wohnhäusern bebaut. Auf den verbliebenen Freiflächen in leichter Hanglage entstand ab 2008 eine kleine Eigenheimsiedlung. Im Zusammenhang mit der Erweiterung des Neubaugebietes Prohlis entstanden nach 1980 auch auf Niedersedlitzer Flur einige neue Straßen, darunter die Kurt-Tucholsky-Straße. Ihren Namen erhielt diese Straße nach dem deutschen Schriftsteller und Publizisten Kurt Tucholsky (1890-1935), der vor allem durch seine politisch-satirischen Schriften bekannt wurde. Die nach Ihrem Grundriss als “Sternhäuser” bekannten Zehngeschosser an der Kurt-Tucholsky-Straße wurden 2009 abgerissen.
1992/94 wurde diese Siedlung um einen Wohnpark erweitert. Im Mittelpunkt der Anlage befindet sich der neu angelegte Niedersedlitzer Platz mit dem sogenannten “Sachsenstein”. Das Denkmal wurde von Karl-Heinz Seemann geschaffen und zeigt historische Persönlichkeiten und Ereignisse der sächsischen Geschichte (Foto). Die Maxie-Wander-Straße entstand in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Wohnsiedlung. Ihren ursprünglichen Namen Fritz-Selbmann-Straße erhielt sie nach dem Schriftsteller und früheren DDR- Industrieminister Fritz Selbmann, der bis zu seinem Tod 1975 Vizepräsident des DDR-Schriftstellerverbandes war. 1993 wurde sie nach der Schriftstellerin Maxie Wander (1933-1977) benannt. Die aus Österreich stammende Autorin lebte ab 1958 in der DDR und war hier als kritische Journalistin, Fotografin und Drehbuchautorin tätig. Bekannt wurde sie durch ihre kritischen Tonbandprotokolle zur Emanzipation der Frau, die sie unter dem Titel “Guten Morgen, du Schöne” veröffentlichte.
Die Nestroystraße wurde in den Dreißiger Jahren beim Ausbau der Niedersedlitzer Siedlung an der Windmühlenstraße angelegt. Namensgeber war der österreichische Satiriker Johann Nestroy (1801-1862), der durch seine Lustspiele (“Lumpazivagabundus”) bekannt wurde. Die Niedersedlitzer Straße verbindet die Dresdner Stadtteile Reick und Niedersedlitz und geht auf einen alten Kommunikationsweg zwischen diesen beiden Dörfern zurück. Ende des 19. Jh. siedelten sich hier erste Industriebetriebe an, die bis heute das Straßenbild prägen. 1980-85 entstanden im westlichen Teil der Straße einige Wohnblocks des Neubaugebietes Prohlis, 2003 die neue Gleistrasse der Straßenbahn zum Endpunkt Prohlis. Firma Höntzsch & Co.: Das Unternehmen wurde 1895 in einer Feldscheune am Rande des Niedersedlitzer Dorfkerns gegründet. Hergestellt wurden Gewächshäuser, Wintergärten, Heizungsanlagen, aber auch Wohnholzhäuser und andere Fertigteilbauten. Bis zum Ersten Weltkrieg entwickelte sich der kleine Handwerksbetrieb zum Großunternehmen mit Geschäftsbeziehungen in aller Welt. U.a. gehörten Zweigbetriebe in der Tschechoslowakei, Österreich, Ungarn, Jugoslawien, Rußland, China und Nordamerika dazu. Zu den markantesten Schöpfungen im Dresdner Raum gehörten die von der Firma errichteten Holzhaussiedlungen in Prohlis (1945 zum Großteil zerstört) und in Stetzsch. 1946 wurde der Betrieb verstaatlicht und als VEB Hosta-Glas (Holz-, Stahl- und Glasbau Dresden) weitergeführt. Zunächst lag der Schwerpunkt auf der Herstellung von Fertigteilen für den Wiederaufbau, bevor man in den 50er und 60er Jahren zum traditionellen Gewächshausbau zurückkehrte. Ab 1974 war der seit 1969 zum VEB Metallleichtbaukombinat Leipzig gehörende Betrieb Leitunternehmen der Branche in der DDR. Trotz zahlreicher Neuerungen wie der Einführung von Isolierglas und Aluminiumteilen in den Gewächshausbau geriet die Firma nach 1990 in Schwierigkeiten. 1994 übernahm ein schwäbischer Investor den Traditionsbetrieb, der heute unter dem Namen MBM Metallbau Dresden GmbH Fertigteile für die Baubranche herstellt. Teilweise werden auch noch Gewächshäuser gebaut bzw. rekonstruiert wie u.a. das Palmenhaus im Pillnitzer Schlosspark (1992-1994). Die Pfarrer-Schneider-Straße am Rande des Niedersedlitzer Dorfkerns wurde nach 1945 nach dem evangelischen Pfarrer Paul Schneider (1897-1939) benannt. Schneider war im Rheinland tätig und geriet wegen seiner antifaschistischen Haltung schon bald in Konflikt mit dem NS-Regime. Mehrfach strafversetzt wurde er 1937 im KZ Buchenwald inhaftiert, wo er 1939 an den Folgen der Haft verstarb. Gemeindezentrum Niedersedlitz: Das Evangelisch-Lutherische Gemeindezentrum entstand 1982 auf einem bereits 1958 von der Kirche erworbenen Grundstück an der Pfarrer-Schneider-Straße 7. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte es Pläne für eine eigene Kirche gegeben, um den langen Weg zur Leubener Kirche zu verkürzen. Die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte am 13. März 1982, die Weihe am 18. September 1983. Die Bauplanung übernahm der Architekt Dietmar Bach, die Arbeiten erfolgten fast ausschließlich durch die Gemeindemitglieder. Das Gemeindezentrum bietet Platz für 80 Gläubige. Zur Ausstattung gehören ein von Niedersedlitzer Jugendlichen gestalteter Passionszyklus aus Keramik- und Glasmosaiksteinen sowie Altar, Tisch, Lesepult und Leuchter von Werner Juza. Die bereits vor Vollendung des Gebäudes geweihte Orgel wurde von der Firma Eule geschaffen. Neben dem Gemeindezentrum befindet sich ein hölzerner Glockenstuhl, in dem zwei Glocken läuten. Die Professor-Billroth-Straße entstand im Zusammenhang mit dem Bau neuer Wohnhäuser außerhalb des alten Dorfkerns und erhielt ihren Namen nach dem Mediziner Christian Theodor Billroth (1829-1894). Billroth gehörte zu den bedeutendsten Chirurgen seiner Zeit und führte zahlreiche neue Operationsmethoden in seinem Fachgebiet ein.
Fotos: Wohnhäuser an der Prof.-Billroth-Straße / Lugaer Straße Der Rosenweg wurde 1913 im Zusammenhang mit dem Bau der sogenannten “Blumensiedlung” westlich der Lugaer Straße angelegt. Die kleine Wohnanlage entstand nach einem einheitlichen Konzept für die Baugenossenschaft Dresden-Land e.G.m.b.H und umfasst mehrere Reihen- und Doppelhäuser. Markantestes Gebäude ist das Torhaus Rosenweg 23/24. Sowohl der Rosenweg als auch die benachbarten Straßen sind nach Blumen benannt und erinnern damit an die einst in den östlichen Dresdner Vororten ansässigen zahlreichen Gärtnereien. Die kurze Schongauerstraße, eine Seitenstraße der Lockwitztalstraße, bildet die Grenze zwischen Lockwitz und Niedersedlitz, die bis zur Eingemeindung 1950 zugleich auch Stadtgrenze war. Ihren Namen erhielt sie nach dem Maler und Kupferstecher Martin Schongauer (um 1435-1491), der neben Dürer zu den bedeutendsten Künstler des Mittelalters gehörte.
Die Siemensstraße wurde als Werksstraße des Industriegebietes nördlich der Bahnlinie angelegt und nach dem Techniker und Industriellen Werner von Siemens (1816-1892) benannt. Siemens war auf dem Gebiet der Elektrotechnik tätig und entwickelte u.a. die erste Elektrolokomotive der Welt. In neueren Stadtplänen ist die Straße nicht mehr namentlich erwähnt. Die Sosaer Straße wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und trug bis zur Eingemeindung von Niedersedlitz den Namen Schulstraße. Hier befand sich das 1876 errichtete Schulhaus und das 1902 eingeweihte Rathaus der Gemeinde. Ihren heutigen Namen verdankt sie der kleinen Gemeinde Sosa im Vogtland, bekannt durch die gleichnamige Talsperre. Nr. 6: Die Villa wurde 1898 für den Fabrikanten Heinrich Weeren errichtet. Heute dient sie als Kindergarten. Im Garten des Hauses befand sich einst ein Zierbrunnen mit einer Darstellung einer “Danaide” aus der griechischen Mythologie. Danaiden wurden die 50 Töchter des Königs Danaos genannt, welche als Strafe für die Ermordung ihrer Ehemänner Wasser in ein durchlöchertes Fass schöpfen mussten. Die Bronzefigur wurde von Johannes Schilling geschaffen und befand sich bis 1945 auf dem Grundstück. 1948 wurde sie ohne das heute verschwundene Brunnenbecken in eine kleine Grünanlage an der Tharandter Straße in Löbtau umgesetzt. Nachdem sie mehrfach Opfer von Vandalismus geworden war, kam sie 2009 ins städtische Lapidarium und soll künftig vor dem Niedersedlitzer Rathaus einen neuen Platz finden. Die parallel zur Bahnlinie verlaufende Straße trug ursprünglich den Namen Hennigsdorfer Straße. Hier entstanden Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Industriebetriebe, darunter als bedeutendstes Niedersedlitzer Unternehmen das spätere Sachsenwerk. Der Betrieb war 1953 eines der Zentren des Aufstandes in Dresden gegen die herrschenden politischen Zustände in der DDR. Zu den Führern der streikenden Arbeiter gehörte der SPD-Funktionär Wilhelm Grothaus, der später zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. In Erinnerung an diese Ereignisse wurde die Hennigsdorfer Straße 2003 in Straße des 17. Juni umbenannt.
Die Windmühlenstraße wurde als Verbindungsstraße zwischen Niedersedlitz und der alten Pirnaischen Straße (heute Dohnaer Straße angelegt). Ihren Namen verdankt sie der 1825 hier errichteten Holländerwindmühle auf dem Hinterberg. Erst nach dem Ersten Weltkrieg entstanden an der Windmühlenstraße durch eine Baugenossenschaft die ersten Wohnhäuser, die 1935 um eine größere Wohnsiedlung ergänzt wurden. Auf den verbliebenen Freiflächen südlich der Straße errichtete man ab 1980 zehngeschossige Wohnhäuser. Einige dieser wegen ihres Grundrisses “Sternhäuser” genannten Gebäude wurden ab 2005 abgerissen. Holländerwindmühle: Die Niedersedlitzer Windmühle entstand 1825 als Ersatz für die Laubegaster Schiffsmühle. 1859 brannte die Mühle ab, wurde jedoch schon bald wieder aufgebaut. Ursprünglich als Mahlmühle genutzt, diente sie später auch als Holzmühle zur Herstellung von Rohstoffen für die Niedersedlitzer Papier- und Kartonnagenindustrie. 1894 fiel die Windmühle erneut einem Brand zum Opfer und wurde daraufhin abgerissen. Erhalten blieb lediglich das Wohnhaus des früheren Mühlenbesitzer (Windmühlenstraße 49). |
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