Plauen wurde, gemeinsam mit Dresden, erstmals in einer Urkunde vom 31. März 1206 als
Plawen erwähnt. Der Ortsname ist vom slawischen “plawat” abgeleitet, was übersetzt “schwimmen, flößen” bedeutet. Vermutlich weist diese Namensgebung auf die einstige
Flößerei auf der Weißeritz hin. Das ursprüngliche Sackgassendorf bestand im 15. Jh. aus den beiden Gemeindeteilen am heutigen F.-C.-Weiskopf-Platz und an der Wassergasse (Hofmühlenstraße) (Foto) und unterstand ab 1315 dem Maternihospital. Mit über 30
Bauernhöfen gehörte der Ort zu den größeren Dörfern der Dresdner Umgebung und besaß bereits um 1300 eine Kirche.
1608 entstand an der Klingenberger Straße ein Freigut, welches sich zeitweise im Besitz des Dresdner Bürgermeisters
Lehmann befand. Neben der Landwirtschaft war auch der im 16. Jahrhundert eingeführte Obstanbau von Bedeutung. Zum Schutz der Gehöfte war Plauen zeitweise von einer Mauer umgeben, die aus dem einheimischen Plänerstein (=
Plauener Stein) errichtet worden war.
Zur Plauener Flur gehören auch Teile des Plauenschen Grundes
, der bereits im Mittelalter Standort mehrerer Wassermühlen war. Außerdem blieb das Tal über Jahrhunderte kurfürstliches Jagdrevier und war später
Anziehungspunkt für die Künstler der Romantik. Zu den Höhepunkten in der Geschichte dieses Grundes zählt das
prunkvolle Saturnfest im Jahr 1719 aus Anlass der Hochzeit des Kurprinzen. Ab 1542 führte vom Weißeritzufer eine
vom Festungsbaumeister Caspar Voigt von Wierandt projektierte hölzerne Röhrfahrt (Hochplauensche Wasserleitung)
bis ins Dresdner Stadtzentrum. Noch älter ist die schon 1366 erstmals genannte Plauener Mühle, die im 16. Jahrhundert von Kurfürst August zur Hofmühle ernannt wurde. Bis um 1840 waren die Bauern von über 30 Dörfern verpflichtet, ihr
Korn in Plauen mahlen zu lassen. Neben den häufigen Hochwasserfluten richteten auch kriegerische Ereignisse immer wieder Zerstörungen im Ort an. So
wurde die Plauener Kirche 1429 durch die Hussiten zerstört. Auch im Dreißigjährigen Krieg, während des Nordischen
Krieges 1706 und im Siebenjährigen Krieg 1759 wurde der Ort durch Einquartierungen und Plünderungen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Bombardierung Dresdens im Jahr 1760 fanden zahlreiche Bürger der Stadt
vorübergehend in Plauen Zuflucht. Im August 1813 fielen erneut einige Gehöfte den Ereignissen während der Schlacht
bei Dresden zum Opfer, nachdem zuvor französische und österreichische Soldaten im Dorf einquartiert waren. Foto: Altplauen mit Bienertmühle und Kirche um 1910 In der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts entwickelte sich Plauen vom Bauerndorf zum wohlhabenden Dresdner Wohnvorort. Auf dem Gelände des früheren Reisewitz´schen Gartens am Weißeritzufer entstanden Gewerbebetriebe, die
zur Ausbildung einer “Industriegasse” zwischen Plauen und Löbtau führte. Zu den bekannten Unternehmen gehörten die Schokoladenfabrik Petzold & Aulhorn, die Blechwarenfabrik Anton Reiche und die Brauerei Plauenscher Lagerkeller.
Wichtigster Förderer der kommunalen Entwicklung war jedoch der Mühlenbesitzer Gottlieb Traugott Bienert, der 1852
die frühere Hofmühle gepachtet hatte. Unter seiner Regie wuchs die Firma zu einem modernen Großunternehmen mit
über 200 Mitarbeitern. Bienert trat jedoch auch als Mäzen in Erscheinung und finanzierte für seinen Heimatort 1874 die
erste Gas-Straßenbeleuchtung, den Bau einer Kinderbewahranstalt (1883) und des Rathauses (1894). Bereits 1855 hatte der Ort Anschluss an die Albertbahn erhalten, die 1868 in den Besitz des Staates überging. Am 12. März 1873
verkehrte zum ersten Mal eine Pferdestraßenbahn (1900 elektrifiziert) über die Chemnitzer Straße bis zum Dorfplatz.
Weitere Linien folgten 1898 auf der Tharandter Straße und 1900 über die Nöthnitzer Straße bis zum Plauener Rathaus. Die verbesserten Verkehrsverbindungen und die zahlreichen gewerblichen Unternehmungen führten gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu einer verstärkten Nachfrage nach Bauland im
Süden der Stadt Dresden. In Plauen übernahm die 1872 gegründete Baugesellschaft “Dresdner Westend” die Planung und Erschließung der Freiflächen um den Ort. Zunächst begannen die Arbeiten zu beiden Seiten der Chemnitzer Straße und wurden nach Verabschiedung eines Bebauungsplanes bis zum Plauenschen Ring fortgesetzt (Foto). Auf
Betreiben der Gemeinde entstanden hier vorrangig Villen in offener Bauweise. Lediglich um den früheren Dorfplatz, jetzt Chemnitzer Platz genannt, setzte sich großstädtische Bebauung durch. Diesem Boom fielen
auch die meisten noch vorhandenen Bauernhöfe zum Opfer. Bis zur Eingemeindung des Ortes am 1. Januar 1903 war dieser Prozess weitgehend abgeschlossen.
Auch nach dem Anschluss der wohlhabenden Gemeinde an Dresden blieb die Vorstadt Plauen sowohl wichtiger Gewerbestandort als auch beliebter Wohnvorort. Dazu trugen die bereits im Eingemeindungsvertrag festgelegten
Sonderkonditionen für Plauen bei, die u.a. das Fortbestehen der günstigeren Gemeindetarife für fünf Jahre und die
Einrichtung von Außenstellen der Stadtverwaltung im Plauener Rathaus vorsahen. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entstanden 15 neue Straßen auf Plauenscher Flur, die vorrangig mit Wohnhäusern bebaut wurden. Als
Bauherren traten die Eisenbahner- Baugenossenschaft (Wohnanlage Münchner Straße) und der Bauverein Gartenheim
(Hohenplauen) in Erscheinung. 1923 wurde der frühere Eisenbahn- Haltepunkt vom Felsenkeller an die Unterführung in
Altplauen verlegt. Der Hochlegung der Gleise fielen neben dem alten Bahnwärterhaus auch einige Gebäude an der Zwickauer Straße zum Opfer. Mit der Entstehung der Siedlung rund um den Fichtepark nach 1930 war die Bebauung weitgehend vollendet. Die Luftangriffe auf Dresden führten auch im Stadtteil Plauen zu schweren Schäden, vor allem im nördlichen Teil. Zu den zerstörten Gebäuden gehörten u. a. die bekannte
Schokoladenfabrik Petzold & Aulhorn, die Industriebetriebe an der Zwickauer und Tharandter Straße sowie einige Gebäude am Chemnitzer Platz. Auch der “Plauensche
Gasthof” und die Falkenbrauerei wurden Opfer der Bomben. In der Nachkriegszeit gelang es nur teilweise, die entstandenen Baulücken zu schließen. Erst nach 1990 wurden einige
moderne Wohn- und Bürokomplexe errichtet, so dass Plauen heute seine Rolle als Stadtteilzenttrum mit Ortsamt und Geschäften wieder ausfüllen kann. An der Bamberger Straße entstand ein modernes
Hotel. Größtes Bauprojekt war der auf dem Gelände der früheren Falkenbrauerei angelegte Bürokomplex “Falkenbrunnen” mit Einkaufszentrum (Foto). Zu den überregional bekannten Plauener Unternehmen gehören heute die
Dr. Quendt Backwaren GmbH und die Feinkostfirma Dr. Doerr.
Schwere Schäden richtete die Hochwasserkatastrophe vom 12./13. August 2002 vor allem im unteren Teil Plauens und
im Plauenschen Grund an. Mehrere Weißeritzbrücken und Wohnhäuser wurden zerstört bzw. schwer beschädigt. Durch
starke Regenfälle im Erzgebirge war der Fluss innerhalb weniger Stunden zur reißenden Flut angeschwollen, vor der sich die Anwohner nur mit Mühe in Sicherheit bringen konnten. Rathaus:
Das Rathaus Plauen entstand zwischen 1893/94 am Rande des früheren Dorfplatzes. Zuvor fanden die Beratungen des Gemeinderates in den Räumen des ehemaligen Freigutes an der Klingenberger
Straße statt. Bereits 1884 hatte der Mühlenbesitzer Gottlieb Traugott Bienert der Gemeinde das Grundstück für den Rathausbau kostenlos zur Verfügung gestellt. Die öffentliche Ausschreibung
gewann das renommierte Dresdner Architektenbüro Lossow & Viehweger. Die Bauausführung oblag den Plauener Baumeistern Fichtner. Bereits am 18. Oktober 1894 konnte der im Stil der
Neorenaissance gestaltete Bau mit seinem 51 Meter hohen Turm feierlich eingeweiht werden. Die Figur des heiligen Georg an der Fassade stammt von Robert Henze. Am Eingang ist noch das frühere Gemeindewappen zu sehen.
Im neuen Rathaus fanden neben Sitzungs- und Verwaltungsräumen des Gemeinderates auch die Ortskrankenkasse, die
Polizeiwache, das Standesamt und die Plauener Volksbibliothek ihr Domizil. Zeitweise existierte auch eine Gaststätte “Ratskeller”. Nach der Eingemeindung Plauens übernahm die Stadt Dresden das Rathaus als
Außenstelle. In die Räumen des früheren Ratskellers zog 1938 eine Filiale der Dresdner Stadtsparkasse ein. Heute hat hier das Ortsamt Plauen seinen Sitz.
Bildungseinrichtungen in Plauen: Dorfschule: Die erste Dorfschule ist für Plauen bereits 1578 erwähnt. 1785 war diese so stark verfallen, das sich eine
umfassende Erneuerung erforderlich machte. Mit wachsender Schülerzahl wurde diese Schule, die sich in der Nähe der
Kirche befand, 1857 erweitert. Erst nach einem kompletten Neubau schloss die alte Dorfschule 1876 ihre Pforten. Das
Gebäude wurde nun noch für einige Jahre als Vereinslokal des “Evangelischen Jünglingsvereins” genutzt und 1903 abgetragen. 39. Volksschule: Nachdem die bisherige Schule nicht mehr den Anforderungen der stark
gewachsenen Gemeinde genügte, wurde 1875 oberhalb des alten Friedhofs mit einem Schulneubau begonnen. Die Entwürfe für das Gebäude stammen von der ortsansässigen Firma
Fichtner. Bereits 1876 konnte diese Schule eingeweiht werden. 1893 wurde sie noch um eine 1945 zerstörte Turnhalle erweitert. Ein Ergänzungsbau entstand 1895. Nach der
Eingemeindung Plauens erhielt die Schule den Namen 39. Bezirksschule (später 39. Volksschule). Heute wird das Gebäude an der Schleiermacherstraße als 39. Grundschule genutzt. Zu DDR-Zeiten trug
diese Schule den Namen des antifaschistischen Malers Fritz Schulze.
55. Volksschule: Das Gebäude der späteren 55. Volksschule wurde 1884 an der Nöthnitzer Straße errichtet. Das als
Höhere Volksschule dienende Schulhaus erhielt 1900 ein weiteres Stockwerk, um der zunehmenden Schülerzahl im Ort
Rechnung zu tragen. Zwischen 1903 und 1919 trug diese Schule den Namen XV. Bürgerschule. Nach 1945 als 55. POS “Heinz Steyer” bezeichnet, wird das Haus heute von der 55. Mittelschule genutzt (Foto)
. 2010 wurde dieser der Name “Gottlieb Traugott Bienert” verliehen. Der Plauener Industrielle hatte sich einst große Verdienste für das Bildungswesen seines Heimatortes erworben. Lehrerseminar:
Das Königliche Lehrerseminar Plauen wurde am 18. April 1896 feierlich eröffnet und war erstes Lehrerseminar Sachsens in einer Dorfgemeinde. Für diese Bildungseinrichtung
entstand an der Kantstraße 2 ein repräsentativer Bau nach Plänen des Baurates Waldow. Finanziert wurde der Schulbetrieb teilweise durch Stiftungen Plauener Einwohner und Vereine.
1922 wurde das Lehrerbildungsseminar als Deutsche Oberschule in ein Gymnasium für Jungen umgewandelt. Zu DDR-Zeiten EOS “Friedrich Engels” genannt, hat heute hier das Gymnasium
Dresden-Plauen seinen Sitz. 1961 erhielt die Schule eine kleine, bis heute bestehende Schulsternwarte, die zugleich von der 39. POS genutzt wurde.
In der Aula der Schule befand sich bis 1952 eine Orgel, die dann aus bautechnischen Gründen entfernt werden musste.
Im Jahr 2000 konnte durch die Schenkung eines Privatmannes ein neues Instrument der Firma Jehmlich aufgestellt
werden. Die Aula diente in der Nachkriegszeit einige Jahre auch als Kino (Filmtheater Kantstraße). Zuvor hatte man
diese Räume als Lager für Wertsachen genutzt, welche nach dem Luftangriff aus zerstörten Häusern geborgen bzw. bei
Bombenopfern gefunden worden waren. Dieses Lager bestand bis zum Mai 1945, wurde dann jedoch von der Roten Armee geplündert und wenig später aufgelöst. Volksbibliothek:
Die erste öffentliche Bibliothek in Plauen wurde 1877 auf Anregung des Ortsvereins im Schulhaus an der Kirche eingerichtet und existierte bis zu ihrer Auflösung 1931. Die von der Gemeinde finanzierte Volksbücherei war
zunächst im Konferenzsaal der Schule untergebracht, zog jedoch 1902 in das neuerbaute Plauener Rathaus um. Mit der
Eingemeindung des Ortes kamen die ca. 3.600 Bände in die Obhut des “Gemeinnützigen Vereins Dresden-Plauen”.
Eine weitere Bibliothek wurde am 6. Februar 1906 als “Freie öffentliche Bibliothek” auf Initiative Ida Bienerts eröffnet.
Erster Leiter war bis 1913 Walter Hofmann (1879-1952), der als Begründer der Idee der Volksbibliotheken gilt.
Hofmann arbeitete zuvor als Graveur, lernte später die ebenfalls sehr kunst- und kulturinteressierte Industriellengattin
kennen, die ihn mit dem Aufbau der privat finanzierten Leihbibliothek beauftragte. 1921 wurde die Bücherei durch die
Stadt Dresden übernommen und ist heute Teil der Dresdner Stadtbibliothek. Ursprünglich befand sie sich auf der
Kielmannseggstraße (heute Agnes-Smedley-Straße). Später war sie viele Jahre auf der Altfrankener Straße 6 in Löbtau untergebracht und ist heute in Altplauen Nr 1 zu finden.
Hochplauensche Röhrfahrt: Erste Röhrfahrten, d. h. in der Regel aus Holz gefertigte Wasserleitungen, entstanden bereits zu Ausgang des Mittelalters
und dienten der Wasserversorgung der Stadt. Zu den bedeutendsten gehörte die 1541/42 von Festungsbaumeister
Caspar Voigt von Wierandt projektierte “Hochplauensche Röhrfahrt”, die in der Nähe der Walkmühle von der Weißeritz
abzweigte und bis zum Schloss führte. Für die Rohre wurden aufgebohrte Kiefernstämme verwendet. Um 1720 folgte
eine Zweigleitung in den Zwingerhof zur Versorgung der dort installierten Wasserspiele des Nymphenbades. Erstmals
kamen hier Rohre aus Eisenguß zum Einsatz, die sich wegen ihrer besseren Haltbarkeit bald überall durchsetzten.
Zum Schutz der Einleitung befand sich in Plauen an der Wassergasse (heute Hofmühlenstraße) das sogenannte Wasserhaus, welches zugleich dem Röhrmeister als Arbeitsstelle diente. Dieser war für die ständige Kontrolle der
Wasserqualität sowie die technische Instandhaltung der Anlage verantwortlich. Mehrfach wurde dieses Gebäude
erneuert, wobei sogar die bekannten Ratsbaumeister Johann G. Fehre und George Bähr beteiligt gewesen sein sollen.
Die letzte Rekonstruktion des Plauener Wasserhauses erfolgte 1862. Noch bis zum Ersten Weltkrieg war die Hochplauensche Röhrfahrt in Betrieb, musste dann jedoch modernen Wasserleitungen weichen. Das historische Gebäude
fiel um 1980 dem Abriss zum Opfer. Eine Freilegung der Fundamentreste erfolgte in den letzten Jahren. Künftig ist an
Stelle des früheren Wasserhauses ein Infopavillon mit einer Ausstellung zur Geschichte der Wasserversorgung geplant. Gaswerk Plauen:
Die erste Plauener Gasanstalt ließ der Mühlenbesitzer Gottlieb Traugott Bienert 1874 zur Versorgung seines Unternehmens erbauen.
Bald wurden auch einige Wohnhäuser und Straßenlaternen angeschlossen, wodurch Plauen zu einem der ersten Dörfer mit Gasstraßenbeleuchtung wurde. Das kleine Werk genügte jedoch schon bald nicht mehr den
Anforderungen der wachsenden Gemeinde, so dass Bienert 1878 auf Löbtauer Flur an der heutigen Fritz-Schulze-Straße
ein weiteres Gaswerk anlegte. Beide Werke gingen 1903 in den Besitz der Stadt der Stadt Dresden über. Während die
Plauener Gasanstalt bereits im März 1903 stillgelegt wurde, produzierte das Löbtauer Werk noch bis 1920. Die Gebäude und Gasbehälter wurden schließlich 1923/24 beseitigt. Weiterführende Literatur und Quellen
Plauener Nachrichten 13. Januar 2012:
Im Frühjahr wird ein neuer Wanderführer zu Aussichtstürmen im Dresdner Süden erscheinen. Darin wird ein Weg vom Turm am Hohen Stein über den Fichteturm bis zur Bismarcksäule beschrieben. Herausgeber ist der Förderverein der Bismarcksäule, an deren Turmfuß zusätzliche Infotafeln lohnenswerte Ziele der Umgebung empfehlen sollen.
2. Dezember 2011:
An der Nöthnitzer Straße entsteht derzeit ein neues Gebäude für das Leibniz- Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung. Arbeiten am Fundament. Im kommenden Jahr soll der Büro- und Laborkomplex mit ca. 1000 m² Nutzfläche fertig gestellt sein.
26. Oktober 2011:
Im ehemaligen Gartenpavillon der Bienert-Villa soll ein Besucherzentrum entstehen. Das vom Förderverein für den Plauenschen Grund initiierte Projekt sieht vor, dass Wanderer künftig hier Rast machen und dabei Informationen über die Reste des nebenan liegenden Hochplauenschen Wasserhauses erhalten können.
20. Oktober 2011:
Auf dem Firmengelände der Dr. Doerr Feinkost GmbH wird ein neues Fertigwarenkühllager eröffnet. Das Unternehmen hatte dafür ca. 1,2 Millionen Euro investiert. In dem neuen Lager stehen künftig ca. 400 m² Fläche für die Produkte der Firma zur Verfügung.
2. Oktober 2011:
In Plauen wird ein weiteres Kunstwerk der Künstlergruppe „Haifische Dresden Süd-West“ übergeben. Der „Schokofluss“ befindet sich am Ufer der Weißeritz direkt an der Bienertmühle und und erinnert an die frühere Schokoladenindustrie des Ortes. Dabei wurden braune Betonsteine in Form einer Schokoladentafel verlegt.
1. Oktober 2011:
Der frühere Gartenpavillon im Bienertpark soll mit Hilfe des Fördervereins für den Plauenschen Grund saniert werden. Das 1905 errichtete Holzgebäude ist stark verfallen und teilweise eingestürzt. Nun soll das Häuschen repariert und künftig als Besucherzentrum genutzt werden. Die Realisierung des Vorhabens erfolgt mit Hilfe des Vereins, freiwilliger Helfer und Spendern.
5. September 2011:
Zur Lösung des Platzproblems am Gymnasium Plauen wird jetzt ein Neubau auf dem bisherigen Lehrerparkplatz favorisiert. Dafür soll später die Außenstelle der Schule auf der Schleiermacherstraße geschlossen werden. Letztendlich entscheidet jedoch der Stadtrat über das Vorhaben.
7. September 2011:
In die frühere Königsmühle im Plauenschen Grund werden noch in diesem Monat die ersten Mieter einziehen. Das seit Jahren leer stehende Industriegebäude an der Tharandter Straße 109 wird gegenwärtig zu Wohnzwecken umgebaut. Künftig werden hier 44 Wohnungen vermietet, größtenteils Einraumwohnungen mit Einbauküche.
4. September 2011:
Plauen hat ab sofort eine neue Internetseite. Die neue Webseite wird vom Gewerbeverein Plauen betreut und bietet aktuelle und historische Informationen über den Stadtteil. Hinzu kommen ein Branchenverzeichnis örtlicher Unternehmen sowie Berichte über neueste Entwicklungen im Stadtteil. Näheres unter:
www.mensch-plauen.de 24. August 2011:
Im September beginnt an der Nöthnitzer Straße der Bau eines neuen Technikums für die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU. Für 31,7 Millionen Euro wird ein neuer dreigeschossiger Büro- und Laborkomplex errichtet, in welchem künftig Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen arbeiten.
16. August 2011:
Am 3. September wird am früheren Wohnhaus des Wissenschaftlers und Privatgelehrten Theodor Wolf auf der Hohen Straße 62 eine Gedenktafel enthüllt. Theodor Wolf kam 1891 nach Dresden und forschte unter anderem über Ecuador sowie die einheimische Flora. Bis zu seinem Tod 1924 lebte er mit seiner Familie in Plauen.
4. August 2011:
Die 1973 errichtete Weißeritzbrücke an der ehemaligen Felsenkellerbrauerei wird derzeit saniert. U.a. erhält das Bauwerk neue Lager, Fahrbahnübergänge, Dichtungen und Beläge sowie einen frischen Anstrich. Die Arbeiten sollen bis Ende November dauern und kosten ca. 420.000 Euro.
2. Juni 2011:
An der Nöthnitzer Straße entsteht derzeit ein weiterer moderner Forschungskomplex. Das Gebäude soll bis zum zweiten Halbjahr 2013 fertiggestellt sein und künftig von verschiedenen Forschungsinstituten genutzt werden.
17. Mai 2011:
An der Ecke Plauenscher Ring / Kaitzer Straße wird derzeit ein modernes Wohnhaus. gebaut. Das Mehrfamilienhaus wird nach einem neuen Baukonzept als erstes Dresdner “Schachtelhaus” gestaltet. In das villenartige Gebäude sind gleich vier Eigenheime integriert, welche individuelle Wohnbedürfnisse realisieren lassen.
19. April 2011:
Der Feinkosthersteller Dr. Doerr errichtet derzeit ein neues Firmengebäude und investiert dafür über eine Million Euro. Es entsteht an der Ecke Bernhard- /Bienertstraße und soll vor allem die Lagermöglichkeiten der Firma erweitern.
12. April 2011:
Auf dem Gelände des im vergangenen Jahar abgerissenen Getreidespeichers der Bienertmühle in Altplauen soll nun doch ein neues Kletterzentrum entstehen. Der Vorstand der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins hat jetzt erste Planungen für das Projekt in Auftrag gegeben. Im Sommer sollen diese dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
11. April 2011:
Das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme auf der Nöthnitzer Straße 38 plant ein weiteres Gästehaus auf dem Gelände oberhalb des Instituts. Mit dem Bau des Gebäudes, welches mit moderner Ausstattung für die Wissenschaftler eingerichtet wird, soll im Juli begonnen werden.
26. März 2011:
Der Aldi-Markt an der Chemnitzer Straße wird am 2. Mai 2011 letztmals geöffnet haben. Anschließend wird das alte Gebäude abgerissen und bis zum Herbst durch einen Neubau ersetzt. In der Zwischenzeit können die Kunden ihre Einkäufe in einem provisorischen Zelt auf dem Parkplatz erledigen.
3. März 2011:
Mit Ende der Frostperiode werden die Rekultivierungsarbeiten im Bienertpark wieder aufgenommen. Derzeit lässt die Stadt Wildwuchs beseitigen, um frühere Sichtachsen wieder herzustellen. Allerdings lässt die finanzielle Situation nur eine etappenweise Rekonstruktion des 1911 von Theodor Bienert gestifteten Parks zu. Schöpfer war der Gartenarchitekt Max Bertram.
23. Februar 2011:
Auf einer Freifläche zwischen Passauer und Lotzestraße entsteht derzeit ein neues Wohngebiet. In zwei Reihen werden hier insgesamt 16 Einfamilienhäuser und eine Kita entstehen. Die Gebäude orientieren sich architektonisch an den Institutsbauten an der Nöthnitzer Straße. Das ehemalige Garagengelände soll voraussichtlich bis Juli 2012 komplett bebaut sein. Eine Verlängerung der Passauer Straße zum Westendring wird von der “Initiative Plauen” jedoch abgelehnt.
18. Februar 2011:
An der Kreuzung Nöthnitzer / Helmholtzstraße entsteht ab Frühjahr ein Neubau des Leibniz-Institutes für Festkörper- und Werkstoffforschung. Der Neubau soll Ende 2012 fertiggestellt werden und dann Technikräume, Büros und die Bibliothek aufnehmen.
Literatur zu Plauen und anderen Stadtteilen finden Sie auch hier: |
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