Prohlis

Gemeindesiegel von Prohlis

Postleitzahl: 01239


Bürgerbüro Prohlis
Prohliser Allee 10
01239 Dresden

Tel. 0351/4888444

Stadtteilbüro Prohlis
Prohliser Allee 33

Öffnungszeiten:
Mo. 10-13 Uhr
Di. 13-17 Uhr
Do. 10-16 Uhr


 


Prohliser Stadtteilseiten:

Prohlis-online

Die Prohliser 
Stadtteilseite


Bildungseinrichtungen
in Prohlis:

Bibliothek Prohlis
Prohliser Allee 10
01239 Dresden
Tel. 0351/2841256

Homepage der
120. Grundschule

Homepage der 
122. Grundschule

 

Das kleine Rundplatzdorf Prohlis wurde von slawischen Siedlern gegründet und 1288 erstmals als Proles erwähnt. Der aus dem Sorbischen stammende Ortsname ist von “prolos” abgeleitet, was übersetzt soviel wie Aue, Busch- oder Wiesenland bedeutet. 1311 erwarb das Dresdner Brückenamt Anteile in Prohlis, in dem zu diesem Zeitpunkt bereits das Meißner Lorenzhospital Zinsrechte besaß. Zwei Jahre später schenkte die Markgräfin Elisabeth ihren Anteil am Dorf dem Leubnitzer Klosterhof. Nachdem Markgraf Friedrich 1315 weitere Teile des Ortes mit einem Vorwerk dem Dresdner Maternihospital übereignete, befand sich Prohlis nun bis zur Reformation im Besitz dreier Grundherren. 1491 verzichtete das Brückenamt für zehn Jahre auf die ihm zustehenden Dienste und löste diese mit Geldzahlungen ab, um den Wiederaufbau Dresdens nach dem großen Stadtbrand finanzieren zu können. Erst im Zuge der Reformation kam der gesamte Ort 1550 in den Besitz der Stadt Dresden. Als Brückenamtsdorf genossen die Bewohner verschiedene Privilegien, zu denen auch die Zollfreiheit auf der Dresdner Elbbrücke gehörte.

Der kleine Ort blieb bis Mitte des 20. Jh. vor allem ein Bauerndorf mit mehreren Gehöften, die sich an der heutigen Gamigstraße, Am Anger und der Georg-Palitzsch-Straße befanden. Hier lebte im 18. Jahrhundert der gelehrte Bauer Johann Georg Palitzsch (1723-1788), der sich in seiner Freizeit mit Mathematik, Astronomie, Physik und Botanik befasste. Palitzsch baute als einer der ersten Bauern im Dresdner Raum Kartoffeln an und installierte auf dem Dresdner Schloss den ersten Blitzableiter der Stadt. Bekannt wurde er jedoch vor allem als Astronom, der am 25. 12. 1758 den Halleyschen Kometen wiederentdeckte und für seine Leistungen vielfach geehrt wurde.

Zwischen 1871 und 1900 siedelten sich auf Prohliser Flur sechs Ziegeleien an, die die Lehmvorkommen des Ortes nutzten. Weitere Industriebetriebe blieben jedoch fern. Lediglich eine Schmiede bestand bis zum Abriss 1979 an der Gamigstraße. 1868 erwarb die Familie von Kap-herr ein Prohliser Gut und errichtete an seiner Stelle das Schloss, welches nach einem Brand 1985 abgerissen wurde. Ende des 19. Jh. kamen Pläne zum Bau einer Eisenbahnstrecke von Reick über Prohlis nach Kreischa und von dort bis nach Dippoldiswalde auf. Diese wurden jedoch ebensowenig realisiert wie der vorgesehene Bau neuer Straßen, Plätze und Wohnviertel. Am 1. Juni 1921 wurde Prohlis nach Dresden eingemeindet, nachdem ein zuvor geplanter Anschluss an Niedersedlitz nicht zustande gekommen war.

Wenige Jahre später, zwischen 1926 und 1930 entstand in Prohlis eine aus 50 Gebäuden bestehende Holzhaussiedlung südlich der Straße Am Anger. Die Doppelhäuser wurden von den Firmen Höntsch & Co. Niedersedlitz und den Deutschen Werkstätten Hellerau hergestellt und als Eigenheime bevorzugt an kinderreiche Familien verkauft. Weitere Wohngebäude entstanden an der Ortsgrenze zu Reick im Bereich Tornaer Straße.

Die Luftangriffe des Jahres 1945 richteten in Prohlis erhebliche Zerstörungen an. Während der alte Dorfkern nahezu unversehrt blieb, fielen bis auf eine Ausnahme sämtliche Holzhäuser den Flammen zum Opfer. Ab 1950 wurden diese durch massive Einfamilien- und Reihenhäuser ersetzt. Auch die Ziegeleien stellten ihren Betrieb ein. Bereits 1923 war aus einem ehemaligen Restloch das Prohliser Bad entstanden. Eine frühere Kiesgrube bildet heute den Naturpark Prohlis mit verschiedenen seltenen Pflanzen und Tieren.

Einen Einschnitt in der Geschichte des Stadtteiles bildete der Beschluss zum Bau des bislang größten Dresdner Neubaugebietes, welches zwischen 1976 und 1985 auf Prohliser Flur gebaut wurde (Grundsteinlegung am 26. Februar 1976). Den Baumaßnahmen fielen mit einer Ausnahme sämtliche Bauerngüter des Ortes zum Opfer. Stattdessen entstanden auf einem Areal von ca. 140 Hektar Plattenbauten mit ca. 10.700 Wohnungen, so dass die Einwohnerzahl von Prohlis bis Mitte der 80er Jahre auf fast 30.000 Menschen anstieg. Hinzu kamen mehrere Schulen und Kindergärten, Kaufhallen sowie die Wohngebietsgaststätte “Stern” mit Restaurant- und Klubräumen. Vernachlässigt wurde jedoch der ursprünglich vorgesehene Bau von weiteren kulturellen Einrichtungen und Versorgungszentren, so dass sich Prohlis den Ruf einer monotonen Schlafstadt erwarb, der dem Stadtteil bis heute anhängt. Zur besseren Verkehrsverbindung entstand eine Straßenbahnlinie in die Innenstadt. Trotz aller Mängel galt das neue Wohngebiet als gelungenes Beispiel des sozialistischen Städtebaus, weshalb dem Projektantenteam um Gerhard Landgraf 1979 der Architekturpreis der DDR verliehen wurde. 1982 wurde an der Georg-Palitzsch-Straße ein modernes Kirchgemeindezentrum eingeweiht.

In den Jahren nach der Wende wurde mit vielfältigen Maßnahmen versucht, das Neubaugebiet Prohlis attraktiver zu machen. In der Nähe der Gleisschleife entstand ein modernes Einkaufszentrum mit zahlreichen Geschäften. Als neues Ortszentrum wurde der Jacob-Winter-Platz ausgebaut, wo seit 2002 auch das Ortsamt Prohlis seinen Sitz hat. Außerdem begann die Sanierung der vorhandenen Plattenbauten. Weitere Gebäude wurden zugunsten von Park- und Grünflächen abgerissen, darunter die “Sternhäuser” an der Flurgrenze zu Niedersedlitz.

 

Schulen in Prohlis:

Dorfschule: Die Prohliser Kinder besuchten ab 1674 die Leubnitzer Kirchschule, nachdem der Ort von der Frauenkirche nach Leubnitz gepfarrt worden war. Diese Schule wurde auch von Johann Georg Palitzsch besucht, dessen Sohn 1803 eine bis heute bestehende Stiftung zur Förderung der Prohliser Schulkinder ins Leben rief. Erst 1889 entstand an der Prohliser Straße 34 ein eigenes Schulhaus für den Ort, welches am 8. Oktober 1890 geweiht wurde. Die Innenausstattung wurde von der Familie Kap-herr gestiftet; die Bauausführung oblag dem Lockwitzer Baumeister Karl Kirsten.

1929 wurde die alte Dorfschule geschlossen, nachdem in Reick ein moderner Neubau an der Hülßestraße entstanden war. Die Räume wurden nun als Kirchgemeindesaal, nach 1945 als Jugendheim genutzt. 1952 entstand hier ein Kindergarten. Seit 1997 dient das Gebäude dem Heinrich-Schütz-Konservatorium als Außenstelle.

Neue Schulen: Im Zuge des Neubaugebietes entstanden in Prohlis zwischen 1976 und 1985 sechs moderne Schulneubauten sowie eine Sonderschule. Nach 1990 wurden diese Gebäude vom Erich-Wustmann-Gymnasium  (2004 geschlossen), zwei Mittel- und zwei Grundschulen genutzt.

Albert-Schweitzer-Schule: Die Einrichtung wurde 1922 als “Hilfsschule Striesen” im Gebäude der 25. Volksschule auf der Wormser Straße gegründet und widmet sich seither der Förderung lernbehinderter Schüler. Zwischen 1939 und 1945 war sie auf der Gustav-Freytag-Straße (32. Volksschule), danach bis 1959 auf der Junghansstraße untergebracht. Dann wurde das Gebäude der ehemaligen Reicker Volksschule genutzt, bevor 1979 ein moderner Neubau in Prohlis bezogen werden konnte. Seit 2008 ist die heute als Förderzentrum “Albert Schweitzer” bezeichnete Schule in den Räumen der ehemaligen 123. Mittelschule Georg-Palitzsch-Straße 42 untergebracht.

  Schulfreunde wiederfinden!

Heimat- und Palitzschmuseum:

Das Prohliser Heimat- und Palitzschmuseum befindet sich im letzten erhaltenen Gehöft des alten Dorfkerns. Ursprünglich war dieser Hof im Besitz der Familie Hünichen und erhielt sein heutiges Aussehen nach den Zerstörungen von 1813. Am 9. März 1839 trat in diesem Gebäude der erste Prohliser Gemeinderat zusammen und wählte Johann Christian Hünichen zum Gemeindevorstand. Über dem Eingang des Wohnhauses erinnert eine Gedenktafel von 1851 an diesen Besitzer.

Der historische Dreiseithof an der Gamigstraße wurde als einziges Prohliser Bauerngut nicht abgerissen und stellt deshalb ein besonderes Zeugnis der Ortsgeschichte dar. Lediglich die Scheune fiel 1982 dem Abbruch zum Opfer. Die beiden verbliebenen Flügel wurden später rekonstruiert und zum Stadtteilzentrum umgebaut. Seit 6. Juni 1988  befindet sich hier das Prohliser Heimatmuseum, welches neben Dokumenten und Exponaten zur Ortsgeschichte auch an Johann Georg Palitzsch und seine wissenschaftliche Arbeit erinnert. Außerdem sind frühgeschichtliche Besiedlungsfunde zu sehen, die durch den Ziegeleibetrieb bzw. bei Bauarbeiten entdeckt wurden und die 7000-jährige Besiedlung des Gebietes dokumentieren. Weitere Räume zeigen u.a. eine historische Handweberei von 1900 bzw. dienen als Arbeits- und Veranstaltungsräume für verschiedene kulturelle Initiativen. 2007-10 wurde das Museum neu gestaltet.

Unweit des Gehöftes steht seit 2006 eine originelle Sonnenuhr in Form einer Kartoffel. Johann Georg Palitzsch hatte im 18. Jahrhundert den Kartoffelanbau im Dresdner Raum eingeführt. Initiatoren waren die Prohliser Petra Schulze und Andreas Damme, die ihr Vorhaben gemeinsam mit dem Künstler Manfred Eisen-Graf und der Palitzsch-Gesellschaft umsetzten.

Heimat- und Palitzschmuseum
Dresden-Prohlis
Gamigstraße 24, 01239 Dresden
Tel. 0351-7967249

Freibad Prohlis:

Das Gelände des heutigen Prohliser Freibads wurde bis 1906 von der Ziegelei Pahlisch & Voigt (Dohnaer Straße 135) als Lehmgrube genutzt. 1933 verpachtete Max Pahlisch das Areal zur Anlage eines Familienbades. Zu diesem Zeitpunkt waren die früheren Ziegeleigebäude mit Ausnahme des Wohnhauses und eines Wirtschaftsgebäudes bereits abgerissen. Den Betrieb übernahm als Pächter Kurt Thomas, der auf dem Grundstück ein Schwimmbecken und eine große Liegewiese anlegte (Foto). Bis Ende der 50er Jahre blieb das Bad in Privatbesitz.

Erst 1959 übernahm die Stadt Dresden das Freibad auf Pachtbasis und erwarb schließlich 1967 das Grundstück per Kaufvertrag. Zu dieser Zeit hatte man bereits neue Sanitäranlagen, eine “Kulturbaracke” und mehrere Campinghäuser für ein internationales Touristenlager errichtet. 1968/69 entstanden zwei neue Schwimmbecken für Schwimmer und Nichtschwimmer, welche zum Saisonbeginn 1970 am 1. Juni übergeben wurden. Die Wasserzufuhr erfolgt seitdem über zwei neue Brunnen, als Abfluss dient der Geberbach. Durch den Bau des benachbarten Neubaugebietes Prohlis stiegen die Besucherzahlen des Freibades deutlich an. 1988 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft eine Schwimmhalle errichtet. Seit 1994 betreibt der Städtische Bäderbetrieb beide Einrichtungen gemeinsam als Kombibad.

Freibad Prohlis
Schwimmhalle Prohlis
Senftenberger Str. 58
Tel. 0351/2843161

Prohliser Straßen

Weiterführende Literatur und Quellen

Prohliser Nachrichten

18. Januar 2012: Um die große Nachfrage nach Kindergartenplätzen zumindest teilweise decken zu können, plant die Stadt in Prohlis und Umgebung vier neue Kitas mit insgesamt über 500 Plätzen. Vorgesehen sind jedoch nur Containerbauten, um die Bauzeit der Kitas zu verkürzen und flexibel auf Änderungen der Nachfrage reagieren zu können.

7. Januar 2012: Lediglich zwei Initiativen aus dem zum Jahresende geschlossenen Bürgertreff „Bunker“ haben inzwischen neue Räume gefunden. Der Prohliser Tauschring ist künftig im Kinder- und Familienzentrum in der Spreewalder Straße 1 zu finden, die Selbsthilfegruppe Diabetes und Herz trifft sich in der AWO-Begegnungsstätte auf der Prohliser Allee 31.

31. Dezember 2011: Im Prohliser Heimat- und Palitzschmuseum soll die Ausstellung über das alte Dorf im kommenden Jahr erweitert und neu gestaltet werden. Dafür werden weitere Objekte, u. a. Möbel, Gebrauchsgegenstände, historische Fotos und Dokumente gesucht. Auch persönliche Erinnerungsberichte nehmen die Mitarbeiter gern entgegen.

  Feinste Christollen

11. November 2011: Um Verwechslungen zu vermeiden, sollen im Ortsamtsbereich Prohlis mehrere doppelte Straßennamen verändert werden. Für die Straße Am Querweg schlägt die städtische Arbeitsgruppe die Benennung nach der Frauenrechtlerin Amely Bölte vor. Die Dorotheenstraße in Strehlen soll den Namen der Malerin Elfriede Lohse-Wächtler erhalten, während die Heinrich-Mann-Straße nach der Ärztin Marta Fraenkel und dem Arzt Otto Rostoski benannt werden soll. Die Umbenennung der Dorotheenstraße wird jedoch vom Ortsbeirat abgelehnt, da dieser Name in engem Zusammenhang mit der benachbarten Hermannstraße steht. Beide Straßennamen sind nach Goethes Epos „Hermann und Dorothea“ benannt worden.

10. November 2011: Der Prohliser Bürgertreff „Bunker“ auf der Prohliser Allee 6 wird zum Ende des Jahres geschlossen. Grund sind fehlende Zuschüsse der Stadt, welche auch nicht aus anderen Quellen ausgeglichen werden konnten.  Die Mietverträge mit dem Bürgercafé, dem Umsonstladen und der Bürgerwerkstatt wurden bereits gekündigt.

2. November 2011: Derzeit wird an der Kurt-Tucholsky-Straße im „Sternenstädtchen“ der letzte Wohnblock der Sternhäuser abgerissen. Bis Ende November soll das Gelände komplett geräumt sein und anschließend begrünt werden. Insgesamt sind in diesem Wohnviertel 591 Wohnungen verschwunden, deren Abriss zwischen der Stadt und dem Vermieter Gagfah vereinbart worden war.

25. Oktober 2011: Für die Reihe „Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils“ wird derzeit ein Band über Prohlis vorbereitet. Das von der Autorin Annette Dubbers verfasste Heft wird voraussichtlich im Spätsommer 2012 erscheinen. Wer Material beisteuern möchte, kann sich im Heimat- und Palitzschmuseum melden, welches als Mitherausgeber fungiert.

30. September 2011: Die Freifläche hinter der ehemaligen Gaststätte Stern wird jetzt neu gestaltet. Als „Spur des Riesen“ werden hier drei großflächige „Fußstapfen“ angelegt. Die Arbeiten zu dem dritten Bauabschnitt haben vor wenigen Tagen begonnen.

22. September 2011: Die seit mehreren Jahren leer stehende ehemalige Kita auf der Vetschauer Straße 15 ist  jetzt komplett abgerissen worden. Auf dem Areal des Gebäudes soll nun eine Grünfläche angelegt werden.

1. September 2011: Die Betreiber des von der Schließung bedrohten Jugendinitiativladens „Bunker“ suchen das direkte Gespräch mit dem Dresdner Sozialbürgermeister, um die Einrichtung doch noch zu retten. Zuvor hatte die Stadt angekündigt, keine Fördermittel mehr zur Verfügung zu stellen. Grund sind vor allem die hohen Mietkosten von 20.000 Euro im Jahr.

24. August 2011: Der Prohliser Jugendinitiativladen „Bunker“ auf der Prohliser Allee 6 wird im kommenden Jahr wahrscheinlich schließen müssen. Grund ist die Streichung von Fördermittel durch die Stadt. Entsprechende Verhandlungen zwischen dem Träger der Einrichtung, dem Verbund sozialpädagogischer Projekte, und der Stadtverwaltung über die Finanzierung von anderthalb Vollzeitstellen sind bislang gescheitert.

21. Juli 2011: Zwei seit längerer Zeit leer stehende Kita-Gebäude sollen in den kommenden Monaten abgerissen werden. An Stelle der Kita Jacob-Winter-Platz 2 ist ein ersatzneubau geplant, die Kita Vetschauer Straße 15 soll hingegen ganz verschwinden

7. Juli 2011: Vor dem Jugendinitiativladen “Bunker” der Prohliser Allee 6 wird ein kleines Sommercafé geöffnet. In den nächsten Wochen sollen hier selbst gebackener Kuchen, Kaffee, Eis und Kaltgetränke auf Spendenbasis angeboten werden. Initiatoren sind die Mitarbeiter des Bunkers sowie des Prohliser “Umsonstladens”. Geöffnet hat das Café immer donnerstag von 15 bis 18 Uhr.

2. Juli 2011: Das Bürgerbüro Prohlis hat ab sofort veränderte Öffnungszeiten. Künftig stehen die Mitarbeiter für alle Anliegen Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 14Uhr zur Verfügung.

22. Juni 2011: In Prohlis wird eine “Werkstatt für jedermann” eröffnet. Im DREWAG-Gebäude auf der Gamigstraße 18 können die dafür benötigten Werkzeuge ausgeliehen werden. Betreut wird die Bürgerwerkstatt von Tommy Holtz, welcher schon im vergangenen Jahr einen mobilen Kletterturm in Prohlis initiierte.

18. Mai 2011: Frühestens im September beginnt der Abriss der letzten Sternhäuser in Prohlis/ Niedersedlitz. Im Anschluss werden dort Grünflächen entstehen. Bereits in den vergangenen Jahren waren die ersten Zehngeschosser leergezogen und abgetragen worden.

5. April 2011: Aus Anlass des 50. Jahrestages des ersten bemannten Raumflugs soll ein Platz in Prohlis nach dem sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin benannt werden. Der Vorschlag stammt von der Palitzsch-Gesellschaft, welche für die Benennung eine Fläche zwischen der Gaststätte „Stern“ an der Prohliser Allee und der Berzdorfer Straße vorschlägt.

4. April 2011: Zwei ehemalige Kindergärten auf der Prohliser Allee 19 und am Jacob-Winter-Platz 2 sind komplett abgerissen. Die beiden Typenbauten stammten noch aus DDR-Zeiten, wurden jedoch schon längere Zeit nicht mehr genutzt worden. An ihrer Stelle sollen Grünflächen entstehen.

24. März 2011: Am Albert-Wolf-Platz werden derzeit zwei Wohnhochhäuser saniert. Die Wohnungen werden in diesem Zusammenhang u.a. mit modernen Bäder und neuen Fenstern ausgestattet. Außerdem wird die komplette Elektroanlage erneuert.

23. März 2011: Die Künstlerin Ulrike Meltzer sammelt für ein geplantes „Prohliser Familienbuch“ Texte, Fotos und Zeichnungen von Bewohnern des Stadtteils. Die Aktion läuft bis zum Ende des Schuljahres und soll dann veröffentlicht werden. Nähere Informationen gibt es im Palitzschhof oder unter der Tel.-Nummer 0351-7967228.
 

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