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Omsewitz wurde von slawischen Siedlern gegründet und 1317 erstmals als Omasuwitz (= Leute eines Omaz) urkundlich erwähnt. Volkstümlich wird der Ortsname auch mit der Ameise (mundartlich: Omse) in Verbindung
gebracht, die das Gemeindewappen zeigt. Im Mittelalter unterstand der Ort einem benachbarten Vorwerk, welches als Burgstädtel bezeichnet wurde. Dieses burgartige Herrengut, oberhalb des Omsewitzer Grundes gelegen, gehörte ab 1317 dem Archidiakon von Nisan, der es dem Meißner Dom stiftete. 1390/92 erwarb das Domkapitel auch Teile des Bauerndorfes. Nach Auflösung des Vorwerks kam Omsewitz 1559 zum kurfürstlichen Amt Dresden. 1745 waren im Ort Soldaten im Zusammenhang mit der Schlacht bei Kesselsdorf einquartiert.
Noch bis um 1900 bestand der Ort nur aus dem Dorfkern Altomsewitz und einigen Gärtnereien. Erst 1905 wurde das
benachbarte Burgstädtel nach Omsewitz eingemeindet. In der Folgezeit entstanden einige Wohngebäude an der Warthaer und Gompitzer Straße. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich die kleine Gemeinde zum Dresdner
Wohnvorort. In den Zwanziger Jahren wurden in Omsewitz einige neue Wohnsiedlungen mit Zwei- und Dreifamilienhäusern errichtet. Seit dem 15. Oktober 1930 gehört der Ort als Stadtteil zu Dresden. Auf Omsewitzer Flur
befinden sich auch Teile des zwischen 1979 und 1986 entstandenen Neubaugebietes Gorbitz. Weiterführende Literatur und Quellen
Omsewitzer Nachrichten 19. Januar 2011:
Über das ehemalige Kinderheim Omsewitz und seine Bewohner ist ein Roman des Dresdners Wolfgang Peter erschienen. Das Buch berichtet von der Kindheit des Autors in dem Omsewitzer Gehöft im Winter 1945. Das Buch ist unter dem Titel “Die Nacht, die nicht dunkel wurde”. Eigenverlag erschienen und kann für 6,50 ¥ in der Buchhandlung Kober auf der Warthaer Straße erworben werden.
2. September 2010:
Die Omsewitzer Kümmelschänke wird als kinderfreundlichstes Restaurant in Dresden 2010 ausgezeichnet. Bewertet werden u.a. eine kinderfreundliche Bedienung, das
Angebot an kindgerechten Speisen und die Gestaltung der Gasträume und des Außenbereichs.23. März 2010:
Die Grünfläche in Altburgstädtel wird derzeit von der Stadt umgestaltet. Neben Frühblühern sollen hier künftig verschiedene Gehölze und pflegeleichte Pflanzen für mehr Grün
sorgen. Drei Pferdestelen erinnern an die einst in diesem Stadtviertel bedeutende Landwirtschaft. 18. Februar 2010:
Im historischen Vierseithof Altomsewitz 11 werden in den kommenden Monaten Wohnungen entstehen. Dafür werden das bis 2008 vom Verein Fach Werk Hof Omsewitz e.V.
genutzte Herrenhaus und ein Seitengebäude rekonstruiert und ausgebaut. An Stelle zweier Scheunen entsteht ein baulich angeglichener Neubau mit drei weiteren Wohnungen. |
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